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Welches Mischpult soll ich kaufen? Meine Empfehlung 2021

Für Anfänger, Fortgeschrittene und Kinder habe ich hier die besten Mischpulte aufgelistet. Die wichtigsten Informationen vor dem Kauf findest du bei den „häufig gestellten Fragen“.

Was für ein Mischpult suchst du?

Häufig gestellte Fragen:

Mischpult für Anfänger

Anfänger sollten sich vor dem Kauf eines Mischpults genau überlegen, für welche Zwecke sie das Gerät nutzen möchten und sich eventuell auch einen preislichen Rahmen setzen. Die Auswahl ist groß und die Konfigurationen sind unterschiedlich.

Das wichtigste Kriterium ist jedoch der grundsätzliche Klang. Effekteinheiten, viele Kanäle und Anschlüsse, sowie teilweise ansprechende Leuchtelemente wirken auf den ersten Blick aufregend, täuschen manchmal aber über die mittelmäßige Klangqualität des Mischpults hinweg. Ein guter Grundsound ist die Basis für alle Arten der Audioproduktion von einfachen Podcasts und Sprachaufnahmen bis hin zu mehrspuriger Musikproduktion. Und wenn man später auf ein Mischpult für Fortgeschrittene umsteigt, so bleibt das Einsteigermodell immer noch ein gutes Ersatz- oder Ergänzungsgerät.

Neben dem Klang ist für Einsteiger auch das Handling und eine einfache Bedienung wichtig. Mischpulte mit klassischem Kanalzug (Fader) bieten die präziseste Möglichkeit zum Pegeln des Signals, auch wenn Pulte mit Drehreglern kompakter und günstiger sind. In unserer digitalisierten Zeit mag ein digitales Mischpult auch sehr verlockend sein, Anfänger sollten jedoch zuerst mit einem analogen Gerät starten, um die grundsätzliche Funktionsweise und die Signalwege kennenzulernen und zu verstehen. Außerdem sind analoge Mischpulte auch günstiger als digitale.

Ein gutes Einsteigermodell ist beispielsweise das Behringer Xenyx 1204USB. Es verfügt über 12 Kanäle mit Equalizern und kann zudem noch via USB als Soundkarten/Interface genutzt werden:

Mischpult für Fortgeschrittene

Auch hier ist die oberste Maxime der Grundklang des Mischpults. Dieser wird bei immer mehr Modellen für Fortgeschrittene durch den Einsatz von klassischen Röhren verfeinert. Daher lohnt sich vor allem ein Blick auf diese Modelle. Preislich befindet man sich hier bereits in einer spürbar anderen Liga, weswegen man sich nach wie vor im Klaren darüber sein sollte, wofür man sein Mischpult benutzen möchte.

Mischpult für das Studio

Möchte man ein Pult für Studioproduktionen, so sollte man primär in gute Vorverstärker und im Idealfall Röhrentechnologie investieren. Wer ein Schlagzeug aufnehmen will, sollte darüber hinaus mindestens 8 Mikrofonkanäle haben.

Effekte baut man im Studiobetrieb im Normalfall separat analog oder innerhalb der jeweiligen Aufnahmesoftware digital ein, weswegen Effekte im Mischpult hier nicht besonders wichtig sind.

Mischpult für Live-Konzerte

Soll das Mischpult live, z.B. zusammen mit einer PA eingesetzt werden, dann ergibt eine Effektsektion Sinn. Effekte wie Hall, Gesangseffekte, Chorus und Delays lassen sich dann anteilig auf einzelne Kanäle hinzumischen, was das auditive Gesamtbild von Live-Veranstaltungen oder Konzerten aufwerten kann.

Im Normalfall werden sowohl im Studio- als auch im Livebetreib aktive Lautsprecher eingesetzt, sprich Lautsprecher mit eigener Stromversorgung. Möchte man passive Lautsprecher verwenden, dann benötigt man einen Powermixer, der den Lautsprechern den nötigen Strom gibt.

Beim Live-Betrieb von Mischpulten ist es ferner wichtig, jederzeit einzelne Signale auch abseits von hinzugemischten Effekten abhören zu können. Dafür gibt es sogenannte Busse bzw. Subgruppen, die ein Live-Mischpult unbedingt haben sollte.

Nicht zuletzt sollte man bedenken, dass man bei Live-Situationen oft wenig Licht hat. Viele Mischpulte haben daher USB-Anschlüsse, an die man USB-Leselampen o.ä. anschließen kann.

Digitale Mischpulte als Alternative

Je nachdem, wie es der eigenen Arbeitsweise und den Vorlieben entspricht, kann man nun auch digitale Mischpulte in Erwägung ziehen. Bei diesen wird ein Großteil der Signalführung über ein grafisches Menü eingestellt und es kann mit einer Aufnahmesoftware kombiniert werden. Das bedeutet z.B., dass die Kanalzüge des Mischpults virtuelle Kanalzüge im virtuellen Mixer der jeweiligen Software steuern können, sodass diese nicht unpräzise und umständlich mit der Maus eingestellt werden müssen.

Alleskönner-Mischpult für Studio und Live-Konzerte

Ein Modell, das sowohl im Studio als auch live hervorragende Dienste leistet, ist das ALTO live 1604. Es verfügt über 10 Mikrofonkanäle, Effekte und kann ebenfalls als USB-Interface benutzt werden:

Mischpult für Kinder

Auch ein noch so robustes Mischpult ist kein Spielzeug. Wenn der Nachwuchs Interesse an der Materie hat, gibt es aber auch dafür geeignete und preiswerte Lösungen.

Beliebt sind hier kleine Karaoke-Pulte, die oftmals sogar über einen Fader verfügen und so spielerisch an die Funktionsweise eines Mischpults heranführen. Dazu kommen Minispiele, ein Mikrofon und sogar ein integrierter Notenständer.

Mischpult für Verrückte

Im absoluten High-End Bereich, in dem hochwertigste Produktionen realisiert werden, kommt auch hochwertigste und hochpreisigste Mischpult-Technologie zum Einsatz.

Diese Pulte ermöglichen das Abmischen und Mastern von Musikproduktionen von der vierköpfigen Rockband bis zum Klassikorchester. Die darin verbauten Vorverstärker und sämtliche Bauteile sind von überragender Qualität und die Mischpulte finden sich in den größten und teuersten Studios der Welt. Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten und das Einbinden von analogem Equipment gehören zum Standard. Diese Mischpulte sind reine Studiogeräte und kommen live nicht zum Einsatz.

Ein prominenter Vertreter dieser Kategorie ist das AMS Neve 8424. Es ist die aktuellste Version einer wahren Mischpult-Legende zum Preis eines Neuwagens und lohnt sich definitiv nur in professionellen Großraumstudios:

1. Frage:

Wie erkenne ich ein gutes Mischpult?

Ein guter Grundsound ist die oberste Priorität. Sofern möglich, sollte man das Mischpult selbst testen mit Kopfhörern oder Lautsprechern, die man gut kennt. Viele Online-Shops bieten eine Geld-zurück-Garantie an, sodass die bestellte Ware zu Hause getestet werden kann.

Der Preis sagt nicht immer alles über die Qualität aus, wer sein Geld aber in Röhrentechnologie investiert, wird, sofern er einen warmen und lebendigen Klang mag, nicht enttäuscht sein.

Die Effekte sollte von einem erfahrenen und renommierten Hersteller stammen, diese bauen Mischpult-Hersteller im Regelfall nicht selbst. Hier lohnt es sich im Bereich Effekte tiefer einzulesen.

Haptik und Robustheit sind ebenfalls von Bedeutung. Das Mischpult muss sich hochwertig anfühlen und alle Tasten sowie Schieber gut bedienbar sein. Wichtig ist auch ein guter Stand. Ein gutes Mischpult ist schwer und darf nicht durch das Ziehen eines Schiebers verrutschen.

Wichtige Kriterien für ein gutes Mischpult:

  • guter Grundsound
  • Röhrentechnologie nutzen
  • Effekte von erfahrenen Herstellern
  • Haptik und Robustheit optimal

Die von mir empfohlenen Instrumente erfüllen diese Kriterien. Hier für Anfänger, Fortgeschrittene, Kinder und Verrückte.

2. Frage:

Was benötige ich für Zubehör?

Je nachdem, was aufgenommen werden soll, benötigt man Mikrofone, Instrumente, Verstärker, Kabel und gegebenenfalls Adapter. Für ein Mischpult sind vor allem hochwertige Kabel entscheidend, weswegen ich hier besonders auf die Kabel eingehen.

Das gängigste Kabel für ein Mischpult ist ein XLR-Kabel. Es gibt viele Varianten mit unterschiedlichen Längen. Ein häufiger Fall im Studio oder auf der Bühne ist das Mikrofon mit dem Mischpult zu verbinden. Dazu ist in der Regel XLR 3-pol. Kabel notwendig. Ich empfehle bei Kabeln immer die Produkte von the sssnake. Sie sind hochwertig verarbeitet und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. So auch bei dem the sssnake SM6BK Mikrokabel. Mit einer Länge von 6 Metern sollte das Kabel für viele Situationen geeignet sein.

Ebenso häufig wird das 6,3 mm-Klinkenkabel benötigt. Zum Beispiel, wenn ein Musikinstrument wie die Gitarre oder der Bass an das Mischpult angeschlossen werden soll. Auch hier empfehle ich ein Kabel von the sssnake. Das the sssnake IPP1060 Klinke Kabel erfüllt seinen Zweck und ist mit 6 Metern Länge ausreichend lang.

Wichtiges Zubehör für ein Mischpult:

  • XLR-Kabel
  • 6,3 mm-Klinkenkabel
  • Adapter
3. Frage:

Was sind die besten Marken für Mischpulte?

In Kooperation mit erfahrenen Produzent*innen und Musiker*innen habe ich diese Liste erstellt. Wichtig war uns, dass nur Marken aufgenommen werden, die über viele Jahre hochwertige Produkte auf den Markt gebracht haben.

Die besten Marken für Mischpulte

  • Behringer
  • SPL
  • SSL
  • Mackie
  • Yamaha
  • the t.mix
  • Soundcraft
  • Allen & Heath
  • Dynacord
  • Alesis
  • D&R
  • Radial Engineering
  • Tascam
  • Alto
  • Chandler Limited
  • Presonus
  • RCF
  • API Audio
  • Trident Audio
  • DAP-Audio
  • ART
  • AMS Neve
  • Maono
  • Korg
  • LD Systems
  • Audient
4. Frage:

Was kostet ein gutes Mischpult?

Ein gutes Mischpult kostet zwischen 500 und 2.000 Euro. Für Anfänger existieren bereits gute Modelle im Bereich zwischen 150 und 500 Euro. Der Unterschied liegt vor allem im Funktionsumfang und der Anzahl der Anschlüsse. Wer eine ganze Band aufnehmen möchte, sollte sein Geld direkt in ein gutes Mischpult investieren.

Zu meiner Empfehlung eines guten Mischpults.

5. Frage:

Welches Mischpult für Anfänger?

Als Mischpult für Anfänger eignet sich das Behringer Xenyx 1204USB für ca. 215 Euro. Es ist hochwertig verarbeitet und bietet für 2 bis 3 Geräte genügend Einstellungsmöglichkeiten. Viele schätzen das kompakte Format dieses soliden Mischpults.

Als Mischpult für Fortgeschrittene eignet sich das Alto Live 1604 für ca. 540 Euro. In dieser Preisklasse gibt es wohl kaum ein anderes Modell, dass so einen großen Funktionsumfang hat. Trotzdem ist es übersichtlich und leicht zu bedienen. Für Bands, die viele Kanäle brauchen, meiner Meinung nach empfehlenswert.

Hier mehr Details zum Mischpult für Anfänger.

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Die hier gemachten Empfehlungen für Produkte setzen sich aus meinen Erfahrungen und Gesprächen mit fachkundigen Musikern zusammen. Alle hier vorgestellten Instrumente erfüllen die Kriterien der guten Mischpulte.

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