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Musik Flatrates im Test

von Sebastian (Online-Redakteur)

Vergleiche hier Musik Flatrates miteinander und suche den für dich passenden Tarif aus. Es gibt echte Musikflatrates bei denen man Mp3-Dateien runterladen kann und Streaming-Flatrates, die das unbegrenzte Anhören von Liedern ermöglichen. Alle von mir getesteten Dienste sind legal.

Übersicht über alle getesteten Anbieter mit Download:

Nur zum anhören:

Durchgefallen und hier nicht weiter aufgeführt sind Tunestar, Musicstar, Musicflat.FM.

Echte Musik Flatrate – Mp3-Dateien runterladen

MusicMonster.FM

MusicMonster.FM bietet eine Recording-Flatrate für 8,95 Euro. Das Abo für 6 Monaten kostet also insgesamt 53,70 Euro. Dafür kann man dann Streamripping betreiben. Also man hört sich ein Radiostream an und schneidet die Musik mit. So hat man am Ende eine Mp3-Dateien als Mitschnitt vom Radioprogramm und kann diese so oft kopieren, brennen und anhören wie man möchte.

Zwei Wochen lang geht die Testphase, innerhalb dieser Zeit kann man bei nicht gefallen schriftlich kündigen. Anmelden könnt ihr euch hier auf MusicMonster.FM. Oder den ausführlichen Test von MusicMonster lesen (mit Video von mir).

Vorteile:

  • 14 Tage kostenlos testen
  • beliebig oft brennen und kopieren
  • auf jeden MP3-Player abspielbar
Nachteile:

  • kurze Wartezeiten auf den Download
  • 6-Monate Abo

Zeezee

Für 9,99 Euro gibt es bei Zeezee eine Musikflatrate im „Star“-Paket. Mindestvertragslaufzeit ist 6 Monate. Mit der Musik kann man alles machen was man möchte (unbegrenzt hören, brennen und kopieren) und vorab empfehle ich jedem Zeezee im „Easy“-Paket zu testen. Das ist kostenlos und verlängert sich NICHT in einen kostenpflichtigen Vertrag (hier könnt ihr euch anmelden). Einen ausführlicheren Test von Zeezee könnt ihr hierbei uns nachlesen.

Vorteile:

  • kostenloser Test
  • keine Software notwendig
  • beliebig oft brennen und kopieren
  • auf jeden MP3-Player abspielbar
Nachteile:

  • kurze Wartezeiten auf den Download
  • 6-Monate Abo

Streaming-Flatrate – Musik unbegrenzt anhören

Amazon Music

Amazon bietet neben dem bekannten Online-Shopping auch eine Musikflatrate an. Bei der Streaming-Flatrate von Amazon kann man keine Musik als MP3 herunterladen. Beim Streaming hört man sich die Musik nur an ohne sie zu besiten. Man „mietet“ quasie die Musik. Anhören kann man die vielen Millionen Songs (von aktuellen Charts bis Klassiker ist alles dabei) über den PC, Tablet, Smartphone, etc. Dazu ist immer eine aktive Internetverbindung nötig, damit die Musik auch in Echtzeit auf dein Gerät gestreamt werden kann. Einzelne Alben und Playlisten können aber auch Offline verfügbar gemacht werden. 9,99 Euro pro Monat kostet das Abo und es kann monatlich gekündigt werden.

► Zu Amazon Music


Spotify

Spotify bietet auch eine Streaming-Flatrate wie Amazon an. Für 9,99 Euro pro Monat hat man Zugriff auf Millionen von Songs. Der Musikkatalog unterscheidet sich nur minimal von Amazon. Alle großen Plattenlabels sind vertreten und somit ist für jeden Musikgeschmack aktuelle Hits und viele Klassiker im Programm. Auch bei Spotify ist eine ständige Internetverbindung notwendig, außer man wählt vor einer Autofahrt o.ä. ein paar Alben und Playlists aus, die dann auch Offline verfügbar sind.

► Zu Spotify


Unsere Meinung

Um die ganzen Rezensionen auf Musiksocke.de zu schreiben, müssen wir uns doch recht viel Musik kaufen. Das kann auf Dauer keiner bezahlen und daher haben wir uns nach Alternativen umgeschaut. Eine Musikflatrate erfüllt daher unsere Wünsche: Fester Preis pro Monat und so viel Musik wie man möchte!

Wir sind bei Musicmonster.fm. Kann man praktisch als unseren Testsieger ansehen. Diese Musik Flatrate können wir also wirklich empfehlen, 9 Euro pro Monat sind echt ok. Vor allem hat man die Sicherheit, dass man auch wirklich nur legale Musik auf dem Rechner hat.

Die anderen Flatrate-Anbieter sind aber auch nicht schlecht. Jeder sollte für sich die Liste der Anbieter durchgehen und den passenden Tarif heraussuchen. Die Wahl sollte wohl überlegt sein, da man auch die Nachteile der verschiedenen Tarife beachten sollte. Die Nachteile sind ja oben übersichtlich zusammengefasst.

Ob einem der Anbieter überhaupt zusagt, kann man aber in einer Testphase ausprobieren. Gefällt einem die Flatrate nicht, kann man innerhalb der Testzeit mit einer schriftlichen Kündigung das Abo ohne Kosten wieder abbestellen. Also praktisch eine kostenlose Testphase, die je nach Musikflatrate unterschiedlich Dauern kann. In dieser Zeit kann man dann einen eigenen Test der Anbieter machen.

Warum sind die Anbieter legal?

Alle oben aufgeführten Musik-Flatrate Anbieter sind legal. Bei Musikmonster z.B. schneidet man eigentlich nur eine Radiosendung mit. Und zu privaten Zwecken darf man dies in Deutschland tun. Man speichert die Musik genauer gesagt von einem Web-Radio. Also die Software schneidet voll automatisch die Musik mit und speichert sie als MP3. So kann es vorkommen, dass man auf seinen Download kurz warten muss bis das gewünschte Lied auf irgendeinen Radio-Stream im WWW gespielt wird. Auf der „Wunschliste“ kann man sich Musik vormerken, die dann beim nächsten abspielen im Radio runtergeladen wird, so muss man nicht selbst am PC sitzen und irgendwas mitschneiden. Die Software übernimmt das alles. Bei den anderen Anbieter wie z.B. Napster ist der Download von Musik legal, da Napster mit der Plattenindustrie Verträge abgeschlossen hat. Die Nutzer bezahlen also für die Rechte an den Musikstücken.

Ganz wichtig zu erwähnen ist noch, dass jeder von uns oben aufgelisteten Anbietern legal ist. Ihr könnt also Musik runterladen und habt immer „legale Musik“ auf dem Rechner. So wünscht man sich eine Musikflatrate ;-) Weitere Informationen zum Thema haben wir auf der Seite Musik legal Downloaden für euch bereit gestellt. Falls trotzdem noch irgendwelche Fragen übrig geblieben sind, dann stellt sie doch einfach in den Kommentaren. Ich beantworte sie dann so schnell wie möglich.

Ich habe oben versucht euch die Vor- und Nachteile der einzelnen Anbieter vorzustellen. Das ZDF hat dies auch gemacht und das Ganze in einem Video in der Mediathekschön aufbereitet (sucht nach WISO Plus: Musik im Netz 17.11.2011). Auch hier ist das Fazit: Nicht jeder Anbieter passt zu jedem und am Ende muss man es einfach mal ausprobieren :-)

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