The Do – A Mouthful

19. August 2009 von Sebastian in Review
Cover "The Do - A Mouthful"

The Do kam in mein Leben, als ich müde im Konzert-Zelt auf dem Hurricane 2009 stand. Eigentlich warteten wir auf eine andere Band, doch irgendwie konnte ich meine Ohren nicht vor der Musik von The Do verschließen. Von der Bühne ging eine gewisse Energie aus, von der ich selbst in der letzten Reihe etwas spüren durfte. Die melancholisch angehauchten Lieder haben trotz, oder gerade weil sie diese ganz besondere Stimmung haben, eine besondere Wirkung auf mich. Wie vielleicht in anderen Artikeln deutlich wurde, muss mich die Musik mitreißen, damit ich ihr Gutes abgewinnen kann. The Do hat es mal wieder geschafft.

Ihre Musik hat mich zum genauen Hinhören und zum Träumen gebracht, obwohl die doch rauszuhörende Indie-Richtung kein Freund von mir ist. Es hört sich nach mehr an, als nach einfachem Pop. Das könnte an den Texten liegen, die die finnische Gruppe mit ihrer leichten aber trotzdem nicht einfachen Musik umtönen. Oder aber an der Abwechslung zwischen Spaß, Melancholie, Verliebt sein usw. Lautes und auch leises Hören ist hier zu empfehlen. Zwischendurch, in kleinen Momenten hat mich die Stimme der Sängerin ein wenig genervt. In den hohen Tönen kommt sich ab und zu leicht quäkig rüber, was allerdings nicht an der Ästhetik des Albums rüttelt. Fazit: Schlicht und Schön.

Zum weiterlesen gibt es diesmal ein Interview auf stylespion.de und weitere Berichte über The Do auf 78s.ch, sonic-reducer.de, lesmads.de und mainstage.de.

Hier die Playlist:

1. In My Box
2. Playground Hustel
3. At Last!
4. On My Shoulders
5. Song For Lovers
6. The Bridge Is Broken
7. Stay (Just A Little Bit More)
8. Unissasi Laulelet
9. Tammie
10. Queen Dot Kong
11. Coda
12. Searching Gold
13. Whe Was I Last Home
14. Travel Light
15. Aha

Cover "The Do - A Mouthful"

Cover "The Do - A Mouthful"

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