Superheavy – Superheavy

24. Oktober 2011 von Sebastian in Review
Superheavy - Superheavy

Mick Jagger will es noch einmal wissen und stellte ganz fix eine Gruppe für ein neues Soundprojekt zusammen. Die Besetzung dabei ist, wie der Name schon sagt, ziemlich “superheavy”. Denn neben Jagger selbst mischt Soulsängerin Joss Stone, Komponist A.R. Rahmann, Bob Marleys Sohn Damien und Dave Stewart, die zweite Hälfte der Eurythmics mit. Allesamt Künstler mit verschieden musikalischen Backgrounds und die werden auf dem Debütalbum “Superheavy” ganz gekonnt miteinander vermischt.

Wer nun also auf Sound ähnlich dem der alten Rolling Stones hofft, sollte sich dem Jagger-Projekt lieber vorsichtig nähern, denn auf der Platte befindet sich nur ein einziger richtiger Rocksong, der überhaupt an den Stil der Stones erinnert.
Die Bandbreite von “Superheavy” geht vielmehr von Soul, über Pop und Reggae bis hin zur Weltmusik und bietet ein ordentliches Repertoire an verschiedensten Genres, die sich lässig aneinanderreihen und auch gerne mal miteinander vermischen.

Mir persönlich hat es die Akustik Ballade “Never Gonna Change” sehr angetan. Sie kommt so kuschelig und flauschig daher, wie einst mal der Kultsong der Stones “Angie”. Also vielleicht doch noch für alte Stones Fans ein zweites Argument zum Zugreifen.

Die Trackliste:

1.   Superheavy
2.   Unbelievable
3.   Miracle Worker
4.   Energy
5.   Satyameva jayathe
6.   One Day One Night
7.   Never Gonna Change
8.   Beautiful People
9.   Rock Me Gently
10. I can’t Take It No More
11. I Don’t Mind
12. World Keeps Turning

Das Cover:

Superheavy - Superheavy

Cover zu Superheavy - Superheavy

 

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Ein Kommentar zu “Superheavy – Superheavy”

  1. La sagt:

    Superheavy sind leider ganz schön durchgefallen. Ich hab viel durchmischte Kritik gelesen, aber meistens waren die Kritiker noch zurückhaltend wie, z.B. hier: “Daher wirkt das Album stellenweise wie eine Sammlung von Puzzleteilen, die partout nicht zusammenpassen wollen, egal wie oft man die Teile dreht und wendet.” (Quelle). Im großen und ganzen mag ich aber trotzdem das Album.

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