Papa Roach – Metamorphosis (Album)
07. April 2009 von SebastianDass Papa Roach eher härtere Rockmusik machen, hört man schon im ersten Lied “Change or Die”. Das Album bleibt aber abwechslungsreich und überzeugt mit Schrei- und Gesangseinlagen von Sänger Jacoby Shaddix. Dabei stechen vor allem “Change or Die” und “Lifeline” heraus. Aber wie es sich für jedes gutes Rockalbum gehört gibt es auch ein paar langsamere Lieder (gelungen ist z.B. “Had enough”).
Textlich hat mich das gesamte Werk Metamorphosis überzeugt. In “Carry Me” geht es um nichts geringeres als die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das Album bietet aber nicht nur Stoff für orientierungslose Teenager, die ihre erste große Liebe verloren haben, in “Hollywood Whore” werden die Paris Hiltons dieser Welt mächtig angegriffen:
Hollywood whore
Passed out on the floor
I’m sorry but the party is over
Aufregung im Vorfeld der Veröffentlichung von Metamorphosis gab es um das Video “Hollywood Whore”. In Deutschland darf dieses nämlich nicht gezeigt werden. Mehr Infos darüber hier, hier und hier.
Playlist:
1. Days Of War
2. Change Or Die
3. Hollywood Whore
4. I Almost Told You That I Loved You
5. Lifeline
6. Had Enough
7. Live This Down
8. March Out Of The Darkness
9. Into The Light
10. Carry Me
11. Nights Of Love
12. State Of Emergency
Und noch das Cover:
Ähnliches wie Papa Roach – Metamorphosis (Album):
- 1 Jahr Musiksocke
- Rammstein – Liebe ist für alle da
- The Bird And The Bee – Ray Guns Are Not Just Future (Album)
- Eminem – Relapse (Album)
- Prinz Pi – Teenage Mutant Horror Show II (Album)
Tags: Album, Papa Roach


11. April 2009 um 09:47
Also ich finde das Album eher weniger gelungen. Wirkliches Rock-Feeling kommt bei mir irgendwie nicht auf und die Songs sind mir oftmals wirklich zu schmalzig. Da kommt dann auch nichts neues, denn auch die Harmonieschemen sind nicht großartig anders, als bei jeder Herz-Schmerz-Schlager-Ballade.
Ich denke, da hätte Vadder Küchenscharbe doch ein bißchen direkter, härter sein können, dann würde die Musik definitiv besser zu den Texten passen.
14. April 2009 um 10:32
Hallo Dennis,
danke für dein Kommentar. Wie schon oben erwähnt, mich hat das Album überzeugt
24. Juni 2009 um 21:53
Ich glaube, mit “Metamorphosis” ging es mir wie mit vielen langerwarteten Alben zuvor. Ich hab zuhause so ziemlich jedes Album von Papa Roach und war anfangs etwas enttäuscht. Es hört sich einfach ein Stück weit gereifter an und weiß aber gerade deswegen auf Dauer zu gefallen. Wäre ja auch langweilig gewesen, wenn man immer die gleiche musikalische Schiene fährt.
20. Juli 2009 um 17:27
Klar will man einfach nur laut aufdrehen und abgehen. Ich stehe auch auf die “Hass-Songs”.
Da haben die Schaben die goldene Mitte gesucht, um noch ein paar Scheiben zu verkaufen (was in U.S.A. gut ankommt).
Sie sollten weiterhin eine gute Mischung finden, um allen Hörern eine Freude zu machen.
Mal ehrlich, die härteren Songs laufen im Radio doch nicht. Schade eigentlich…
20. Juli 2009 um 17:54
Ich finde einige Songs doch gelungen z.B.:
“I Almost Told You That I Loved You” ist schön versaut (auf den Text achten)
“Hollywood Whore” macht alle billigen Partygirls runter.
“Carry Me” ist etwas melancholisch angehaucht, und ist dennoch stimmig.