The Bird And The Bee – Ray Guns Are Not Just Future (Album)

03. Februar 2009 von Christin

Ja, The Bird And The Bee. Seit Langem war ich auf der Suche nach irgendeiner Musik, die mich nicht nervt und irgendwie etwas Neues für mich bereit hält. In dieser Band habe ich es endlich gefunden.

Auf der schon leicht aussichtslosen Suche stieß ich über nicorola auf The Bird And The Bee. Ich hörte dieses eine Lied, “My Love”, und wollte mehr. Als ich dann endlich das Album hatte, hab ich drei Tage lang nichts anderes gehört.

Der Misch Masch aus Elektro, leichtem Indie, Pop und der Stimme von “The Bee” Inara George hat mich voll überzeugt. Von tanzbar bis nachdenklich ist alles dabei. Dabei sind die Texte auf eine tolle Art trotzdem von einer Leichtigkeit, die mich fansziniert. Vielleicht liegt es an Inaras Stimme oder dem instrumentalen Talent von “The Bird” Greg Kurstin. Jedenfalls gefällt mir die Mischung aus entweder leichten Texten und anspruchsvoller Musik, oder die aus schon fast lyrischen Texten mit der passend zurückhaltenden Instrumental-Begleitung. Alles in allem ein SEHR empfehlenswertes Album, bei dem sich das Reinhören lohnt, wenn man keine Probleme mit hohem Frauengesang hat.

Einige Blogs haben “The Bird And The Bee” auch für sich endteckt, z.b. Danyweb und lpmdesign. Vor allem das von einem Fan kreierte Video zu “Again & Again” (auf einem früheren Album) hat in der Mac-Welt hohe Wellen geschlagen, wie man hier, hier und hier sieht.

Noch die Playliste + Cover:

1. Fanfare
2. My Love
3. Diamond Dave
4. What’s in the Middle
5. Ray Gun
6. Love Letter to Japan
7. Meteor
8. Baby
9. Phil Polite
10. Dance Song
11. You’re a Cad
12. Witch
13. Birthday
14. Lifespan of a Fly

Das Cover von The Bird And The Bee für das 2009 erschiene Album "Ray Guns Are Not Just The Future"

Das Cover von The Bird And The Bee für das 2009 erschienene Album "Ray Guns Are Not Just The Future"

Franz Ferdinand – Tonight (Album)

02. Februar 2009 von Sebastian

Endlich hab ich Zeit über das neue Franz Ferdinand Album zu schreiben. Seit dem offiziellen Release (und eigentlich schon weit vorher) wurde viel über das Album geschrieben und nun komm auch ich in den Genuss das Album von vorne bis hinten durchzuhören.

Die 12 Songs klingen eindeutig nach Franz Ferdinand, driften meiner Meinung nach aber teilweise zu sehr in das normale Pop-Geträller ab. Da würde ich mir manche Lieder rockiger, einfach etwas schneller wünschen. Das Album ist gut, aber mehr dann auch nicht. Gefallen hat mir vor allem “What She Came For” und die erste Single-Auskopplung “Ulysses”. “Tonight” ist ein Album bei dem einfach jeder selbst reinhören muss.

Wie schon oben beschrieben, haben unzählige Zeitungen, Magazine und natürlich auch Blogs über Franz Ferdinand geschrieben, ich hab mal versucht die Besten rauszufischen:

Das sollte erstmal reichen, gerade bei dieses Album muss wohl jeder selbst hören, um sich eine richtige Meinung zu bilden.

Noch die Playlist:

1. Ulysses
2. Turn It On
3. No You Girls
4. Send Him Away
5. Twilight Omens
6. Bite Hard
7. What She Came For
8. Live Alone
9. Can’t Stop Feeling
10. Lucid Dreams
11. Dream Again
12. Katherine Kiss Me

Das Cover zu Tonight von Franz Ferdinand

Das Cover zu Tonight von Franz Ferdinand

Three Days Grace – One-X (Album)

24. Januar 2009 von Sebastian

Eigentlich bräuchten wir hier auf musiksocke.de eine Kategorie “Klassiker”. In die müsste nämlich das Album One-X von Three Days Grace. Erschienen ist es zwar erst 2006, aber für mich ist es schon jetzt eines der besten Rock-Alben.

Dabei sticht kein Lied wirklich heraus, viel mehr ist es das Album insgesamt, was es so hörenswert macht. Wirklich jedes (!) Lied ist klasse, es gibt kein einzigen schwachen Song auf der CD. Selten ein Album gehört, bei dem durchweg ein so hohes Niveau gehalten wird. Die Musik ist eher etwas härter und geht in die Richtung von Nickelback. Jeder Rock-Liebhaber sollte sich “One-X” zulegen!

In der Blogosphäre ist Three Days Grace noch nicht so wirklich angekommen, interessante Posts zum weiterlesen habe ich aber doch ein paar gefunden: planet-punk.de, derwesten.de, alternativmusik.de, gestromt.de und pukystuff.de. Auch ne gute Rezension mit Kommentar zu jedem einzelnen Lied gibts hier.

1. It’s All over
2. Pain
3. Animal I Have Become
4. Never Too Late
5. On My Own
6. Riot
7. Get Out Alive
8. Let It Die
9. Over and Over
10. Time Of Dying
11. Gone Forever
12. One X
13. Running Away (Bonustrack)

Cover von Three Days Grace mit dem Album One X

Cover von Three Days Grace mit dem Album One X

Queensberry – Volume I (Album)

22. Januar 2009 von Christin

Ja, auch solche Musik muss gehört werden, um sie beurteilen zu können. Daher habe ich versucht, dieses Album ohne Vorurteile zu hören. Schwere Aufgabe, da man durch den ganzen Medienrummel irgendwie schon ein gefestigtes Bild im Kopf hat. Nicht nur aus dieser Staffel. Also auf zur Musik.

Die Mädels werden mit einen frechen und leicht verruchtem Image verkauft, was ihrer Musik aber (noch) nicht anzuhören ist. Es handelt sich um ganz einfachen Pop ohne große Besonderheiten. Die Unerfahrenheit der Queensberry-Mitglieder kann man aus ihren Stimmen heraushören. Was nicht heißen soll, dass es schlecht ist. Ich denke, dass diese Band einfach einen gewissen Zeitraum braucht, bis sie sich selbst gefunden hat und nicht mehr dem vorgefertigtem Bild der Plattenfirma unterliegt. Teilweise habe ich das Gefühl, dass versucht wurde aus den Mädels einen deutschen Sugarbabes Act zu machen. Was NATÜRLICH nicht gelungen ist ;-) . Aber wie schon geschrieben: ich traue der Band zu, dass sie, falls sie so lange bestehen bleibt, in der Zukunft eine Chanc haben, denn jede Band braucht Zeit, um zu reifen. Und warum sollte man der Popstars-Band keine Chance geben? Bei den No Angles hat es doch auch irgendwie geklappt….Also auf ein Neues!

Zu Casting-Bands gibt es viele verschiedene Meinungen, wie man auf musik-kompakt.de lesen kann. Der Artikel “Queensberry: 3 CDs einer Nicht-Band – Die Popstars Verarsche” lässt auf kein positives Review schließen. Erst gestern wurde das Queensberry-Album allerdings mit Gold ausgezeichnet (via). Das Lied “No Smoke” wurde übrigens schon mehrmals gecovert. Ein Beweisvideo ist hier zu finden.

1. No smoke
2. Bike
3. Sorry
4. Dr. Blind
5. Over it
6. End of love
7. Sprung
8. I can’t stop feeling
9. Beautiful thing
10. Stiletto heels
11. Jump
12. Butterfly
13. Why should I believe in you

Das Cover zu Queensberry - Volume 1

Das Cover zu Queensberry - Volume 1

Dendemann – Aber so was von live (Album)

08. Januar 2009 von Sebastian

Deutscher Hip-Hop? Aber nur gut produziert und intelligent. Und genau das findet man bei Dendemann. Auf seinem neustem Album aus dem Jahr 2008 sollte man sich aber nicht von dem “Live” irritieren lassen. Live sind zwar 10 Lieder, aber auf die Platte haben es auch 8 normale Tracks geschafft.

Insgesamt ein klasse Album, was nur bei “Meins” und “Volker Racho” an gutem Sound zu wünschen übrig lässt. Der Rest ist 1a und man merkt besonders an den Live-Mitschnitten, mit wie viel Leidenschaft Daniel Ebel (Dendemann) bei der Sache ist. Da steckt richtig Power dahinter.

In der Blogosphäre ist Dendemann, allerdings noch nicht so stark vertreten. Hier und hier. Das Album hat es übrigens in die Best of 2008 vom Indiestreber.de geschafft.

Hier die Playlist:

1. Abersowasvon
2. Beste wo gibt (Live)
3. So siehts aus (Live)
4. Das erste Mal (Live)
5. Endlich Nichtschwimmer (Live)
6. Inhalation (Live)
7. ErsoIchso (Live)
8. Lieblingsmensch (Live)
9. Gangsterbraut (Live)
10. Sensationell (Live)
11. Hörtnichauf (Live)
12. Beste wo gibt
13. Gangsterbraut
14. Diplomaten küsst man nicht
15. soulda?wohlwahr!
16. Meins
17. Volker Racho
18. Dendemänner braucht das Land

Cover zu Dendemann - Aber so was von live

Cover zu Dendemann - Aber so was von live

Pink – Funhouse (Album)

30. Dezember 2008 von Christin

Die stimmenbegabte Pink brachte dieses Album heraus, ohne den größten Beweggrund für die meisten Songs zu verbergen: die Trennung von ihrem Mann. Dieses Ereignis prägt meiner Meinung nach das gesamte Album. Die Abrechnung mit der Vergangenheit wird deutlich. Dieses erkennt man auch an der ersten Single-Auskopplung “So What”. In einem Interview sagte Pink, dass man trotz schlechter Zeiten Spaß haben könne und müsse und dieses in ihrem Album eine weitere Inspiration gewesen sei. Dieser “Spaß” ist meiner Meinung nach nicht zu erkennen.

Der Großteil der Lieder hat einen nachdenklichen und bzw. oder schmerzhaften Mitklang, der sich komplett durch das ganze Album zieht. Auch nach mehrmaligen Hören konnte ich diesen Eindruck nicht loswerden. Darunter leiden gerade die “Fun”-Lieder. Sie klingen unterschwellig nach einer frustrierten Frau, die krampfhaft versucht ihren Kummer durch Spaß zu vergessen. Kurz gesagt: die Lieder klingen aufgesetzt und energielos. Dem entgegen strotzen die langsameren Songs von Gefühlen und bringen diese nachvollziehbar und hineinversetzbar rüber.

Das Singen von nachdenklichen Lieder liegt Pink meiner Meinung nach mehr, da sie hier ihre stimmlichen Qualitäten eindrucksvoll beweisen kann. Da sie sich (LEIDER) für die Pop-Rock-Richtung entschieden hat, bleiben ihr, wie auch schon in den Alben zuvor, nur diese Lieder, um ihr Können zu beweisen. Hätte ich einen Wunsch frei, würde Pink endlich mehr in die Rock-Richtung gehen, da ich finde, dass es an der Zeit ist etwas Neues und ich denke auch für sie Passenderes auszuprobieren.

Mehr Rezensionen gibt es hier und hier. Übrigens kommt Pink 2009 nach Deutschland. Daten für die Funhouse Tour 2009 findet ihr auf diestollis.de und stageblog.de.

Playlist:
1. So What
2. Sober
3. I Don’t Believe You
4. One Foot Wrong
5. Please Don’t Leave Me
6. Bad Influence
7. Funhouse
8. Crystal Ball
9. Mean
10. It’s All Your Fault
11. Ave Mary A
12. Glitter in the Air

Das Cover zu Pink - Funhouse

Das Cover zu Pink - Funhouse

Die Toten Hosen – In aller Stille (Album)

07. Dezember 2008 von Sebastian

Nachdem ich das Album gehört habe, war mir sofort klar, welche Textzeile diese Werk am Besten beschreibt.

Am Anfang war der Lärm und
dieser Lärm hört niemals auf.
Am Tag als der Herr uns schuf da
hat er uns in Lärm getaucht.

So singt es Campino im ersten Lied “Strom”. Das ganze Album hindurch ist es richtig laut und die Alt-Rocker von den Toten Hosen haben sich mit diesem Album wieder mal selbst übertroffen. Alle 13 Songs kann man als richtig guten deutschen Rock bezeichnen, kein einziges fällt aus der Reihe. Ein rundum gelungenes Album, was mir richtig gut gefällt. Die Zeit des Wartens hat sich auf jeden Fall gelohnt! “In aller Stille” ist eines der besten Rockalben 2008.

Fundierte Meinungen gibt es auch noch bei den 3 Bewohnern der Erde (klasse Beitrag, hier wird sogar ein kleines Fazit zu jedem Lied geschrieben), bei fab (laaanges aber gutes Review) und bei bestblog.de (der das Album nicht ganz so gut findet). Achso und das Video zur der ersten Single-Auskopplung “Strom” gibts auf sevenload.de.

Hier die Playlist:

1. Strom
2. Innen alles neu
3. Disco
4. Teil von mir
5. Auflösen
6. Leben ist tödlich
7. Ertrinken
8. Alles was war
9. Pessimist
10. Wir bleiben stumm
11. Die letzte Schlacht
12. Tauschen gegen dich
13. Angst

Das Cover von den Toten Hosen - In Aller Stille

Das Cover von den Toten Hosen - In Aller Stille

Blumentopf – Musikmaschine (Album)

22. November 2008 von Sebastian

2006 haben die Münchner ihr 5. Album veröffentlicht und meiner Meinung auch eines der besten deutschen Hip-Hop Alben. Das 19. Lied auf “Musikmaschine” bringt das Dilemma der Band auf ironische Weise auf den Punkt: Blumentopf gelingt der kommerzielle Erfolg nicht.

Ich würd so gern mal – zwischen Scooter und Mariah Carey
auf Platz 80 sein.

Ich würd so gern mal – mit dem Song von unsrer LP in die Single Charts hinein.

Vielleicht besteht darin der Trick ein richtig gutes Album zu produzieren. Mit Witz und Charme rappen die Jungs über Alltagsprobleme und alles was eine Rolle in ihrem Leben spielt. Intelligente Texte und klasse Beats lassen bei diesem Album keine Langeweile aufkommen. Die 19 Songs sind allesamt großartig, der Kauf von Musikmaschine lohnt sich!

Durchweg eine positive Resonanz gab es auch in der Blogosphäre, wie z.B. hier und hier.

Playlist:

1. Intro Musikmaschine
2. Mehr
3. Du sagst mir
4. Lass die Show
5. Gute Musik
6. Die City schläft
7. Wie soll ich’s dir erklären?
8. Aeiou
9. Profis
10. Ach so
11. Chin Chin
12. Zu talentiert
13. Keine Zeit
14. Du und ich
15. Was du brauchst
16. Horst Intro
17. Horst
18. Dreamteam
19. Platz 80
20. Schweiß
21. Die Bretter, die die Welt bedeuten
22. Ruhetag

Das Cover von Blumentopf - Musikmaschine

Das Cover von Blumentopf - Musikmaschine