Beatsteaks – Smack Smash (Album)

10. April 2009 von Christin

Ja dieses Album ist mir glücklicher Weise mal wieder in die Hände gefallen. Und ich muss sagen, es war und ist immer noch eine gute Investition gewesen sich dieses Album zu kaufen.

Für mich ist es eines der besten Rock-Platten, die ich besitze. Jedes Lied strotzt vor Energie und das ist eines der wichtigsten Kriterien für Rock- bzw. Punk-Musik. Vor allem ist das Anhören eine sehr willkommene Abwechslung zum Indie-Rock, der momentan auf Hochtouren ist.

Neben den Singles “Hello Joe”, “Hand in Hand” und “I don´t care as long as you sing” bin ich sehr begeistert von “Monster”. Abgesehen von dem ehr mittelmäßigen Text, finde ich die Melodie, den Beat und mal wieder die Energie klasse. Obwohl ich sonst nicht sooooo sehr auf harten Punk und Rock Mucke stehe, hat es mir dieses Album echt angetan.

Also falls ihr es mal in irgendeinem CD-Ausverkauf findet, rate ich euch zuzuschlagen! Echt hörenswert!

Playlist:

1. Big Attack
2. Vision
3. Ain’t Complaining
4. Hello Joe
5. Hand In Hand
6. Monster
7. Everything
8. I Don’t Care As Long As You Sing
9. Atomic Love
10. Loyal To None
11. What’s Coming Over You
12. My Revelation

Und noch das Cover:

Das Cover zu Smack Smash von den Beatsteaks

Das Cover zu Smack Smash von den Beatsteaks

Papa Roach – Metamorphosis (Album)

07. April 2009 von Sebastian

Dass Papa Roach eher härtere Rockmusik machen, hört man schon im ersten Lied “Change or Die”. Das Album bleibt aber abwechslungsreich und überzeugt mit Schrei- und Gesangseinlagen von Sänger Jacoby Shaddix. Dabei stechen vor allem “Change or Die” und “Lifeline” heraus. Aber wie es sich für jedes gutes Rockalbum gehört gibt es auch ein paar langsamere Lieder (gelungen ist z.B. “Had enough”).

Textlich hat mich das gesamte Werk Metamorphosis überzeugt. In “Carry Me” geht es um nichts geringeres als die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das Album bietet aber nicht nur Stoff für orientierungslose Teenager, die ihre erste große Liebe verloren haben, in “Hollywood Whore” werden die Paris Hiltons dieser Welt mächtig angegriffen:

Hollywood whore
Passed out on the floor
I’m sorry but the party is over

Aufregung im Vorfeld der Veröffentlichung von Metamorphosis gab es um das Video “Hollywood Whore”. In Deutschland darf dieses nämlich nicht gezeigt werden. Mehr Infos darüber hier, hier und hier.

Playlist:

1. Days Of War
2. Change Or Die
3. Hollywood Whore
4. I Almost Told You That I Loved You
5. Lifeline
6. Had Enough
7. Live This Down
8. March Out Of The Darkness
9. Into The Light
10. Carry Me
11. Nights Of Love
12. State Of Emergency

Und noch das Cover:

Das Cover zu Metamorphosis von Papa Roach

Das Cover zu Metamorphosis von Papa Roach

Flogging Molly – Float (Album)

29. März 2009 von Sebastian

Flogging Molly ist ein echter Geheimtipp für alle, die in ihrere Musiksammlung unendlich viele Rock/Punk-Alben und Lust auf etwas Neues haben. Erfrischend anders ist nämlich der Sound der 5 Jungs, die irische Folklore mit Punk-Musik kreuzen.

Auf dem neusten Album “Float”, das allerdings schon Anfang 2008 in Deutschland erschienen ist, sind 11 klasse Songs, die mit Folk-Gitarre, Mandoline, Banjo, Akkordeon, Fiddle und Tin Whistle für irisches Flair sorgen, ohne aber den Höhrer zu nerven. Ganz im Gegenteil: Hört man ein Album von Flogging Molly, dann will man immer mehr und muss sich die anderen 6 Alben auch noch kaufen. Die Mischung aus gutem Rock und irischen Elementen ist großartig arrangiert und wirkt in keinem einzigen Lied unpassend.

Besonders Live überzeugen Flogging Molly. Ein Freund von mir (Gruß an Philip an dieser Stelle) hat schon mehrere Konzerte der Band besucht und war jedes Mal mehr als begeistert. Zahlreiche positive Konzert- und Festivalberichte bestätigen das (onkeltank.de, blubb.delpozo.at, frauflinkwert.blog.de, celtic-rock.de, etc.). Bei Flogging Molly muss es echt abgehen. Laut sebbi.de sind die Jungs auch auf Rock am Ring 2009. Vielleicht schaff ich es endlich auch mal…

Ähnlich begeisterte Reviews finden sich hier und hier.

Die Playlist:

1. Requiem For A Dying Song
2. Paddy’s Lament
3. Float
4. You Won’t Make A Fool Out Of Me
5. The Lightning Storm
6. Punch Drunk Grinning Soul
7. Us of Lesser Gods
8. Between A Man And A Woman
9. On The Back Of A Broken Dream
10. Man With No Country
11. The Story So Far

Und noch das Cover:

Das Cover von Flogging Molly zu Float

Das Cover von Flogging Molly zu Float

Estelle – Shine (Album)

14. März 2009 von Christin

Dieses Album kam mir durch Zufall in die Finger. Und da ich “American Boy” ziemlich tanzbar und gut hörbar fand, hab ich einfach mal rein gehört und wurde ziemlich überrascht.

Mal wieder bestätigt sich, dass man einen Künstler wirklich erst beurteilen sollte, wenn man sich seine Alben anhört. Bei Estelle ging ich davon aus, dass sie, wie alle anderen RnB-Sängerinnen, ein dementsprechendes Album herausbringt. Doch dieses stimmt nur im weitesten Sinne. Das Album ist geprägt von Vielseitigkeit und es mach Spaß es zu hören. Beeinflusst von Gospel, Rap und ner guten Portion Soul hat diese Platte echt was zu bieten. Nur einige Lieder klingen für mich wie die komerzielle RnB Mucke. Alle anderen haben jeweils eine kleine Besonderheit. Ebenso ist es eines der fröhlichsten und unbeschwertesten Alben, die ich in letzter Zeit gehört habe. Ich bin echt gespannt, ob Estelle die (ein Glück) nicht übertriebene Neuartikeit ihrer RnB-Musik weiterhin verfolgt. Also her mit dem neuen Album… Das soll übrigens dieses Jahr raus kommen.

Weiterlesen könnt ihr auf visualblog.de, musik-magazin.blog.de und musik.germanblogs.de. Tolles Interview mit Estelle gibts im nellomag.de und schaut euch mal den Blog zur Seite an. Echt schön gemacht.

Hier die Playlist:

1. Wait a Minute (Just a Touch)
2. No Substitute Love
3. American Boy
4. More Than Friends
5. Magnificent
6. Come Over
7. So Much Out the Way
8. In the Rain
9. Back in Love
10. You Are
11. Pretty Please (Love Me)
12. Shine

Estelle auf dem Cover von Shine

Estelle auf dem Cover von Shine

Razorlight – Slipway Fires (Album)

10. März 2009 von Sebastian

Laut Wikipedia machen Razorlight Musik aus dem Genre Indie-Rock und Britpop. Für mich ist es einfach nur Pop, und Pop kann mich selten überzeugen. Razorlight haben es aber geschafft. Nach dem x-ten Durchhören steht mein Urteil fest: Hörenswertes Album!

Besonders die Lieder “You and the Rest”, “North London Trash” und “Burberry Blue Eyes” überzeugen mit simplem, aber eingängigen Beat und vermitteln auch eine eher positive Stimmung. Ich hab vorher noch nie ein Album von Razorlight gehört, kann es also nicht mit anderen Alben der Band vergleichen, bin aber positive überrascht von der Platte. Der kommerzielle Erfolg der Indie-Band ist mit dem derzeitigen Platz 3 in den deutschen Album-Charts (Stand 10.03.09) jedenfalls unumstritten.

Gute Songs attestiert auch bumbanet.de, linksabbieger und viele Punkte vergibt indigoidian.de . Eher kritische Töne dagegen auf whitetapes.de.

Hier noch die Playlist:

1. Wire to Wire
2. Hostage of Love
3. You and the Rest
4. Tabloid Lover
5. North London Trash
6. 60 Thompson
7. Stinger
8. Burberry Blue Eyes
9. Blood for Wild Blood
10. Monster Boots
11. The House

Und natürlich noch das Cover:

Razorlight auf dem Cover von "Slipway Fires"

Razorlight auf dem Cover von Slipway Fires

Nickelback – Dark Horse (Album)

21. Februar 2009 von Sebastian

Bereits das 6. Album haben Nickelback im Novmeber 2008 in Deutschland veröffentlicht und es ist wieder eine richtig gutes geworden. Die härtesten Lieder auf der Platte sind auch die Besten. Vor allem “Something in your Mouth” und “Next Go Round”.

Die etwas langsameren für die Charts produzierten Stücke sind diesmal nicht ganz so gelungen (z.B. “Gotta Be Somebody”). Die 4 Jungs aus Kanada hatten sich die Messlatte durch die beiden letzten Alben “All the Right Reasons” und “The Long Way” auch sehr hoch gelegt. Ganz mithalten kann die neue Platte da nicht, Lieder wie “Never gonna be alone” hat man schon oft gehört und bleiben nicht im Ohr. Trotzdem ist es eine sehr gutes Rockalbum von Nickelback geworden, die mich doch immer wieder überraschen, wie erfolgreich man mit gutem Hard Rock sein kann.

Ein ausführliches Review gibts auf musiktipp24.com und wirsindecht.org. Positive Meinungen auch von r3dflag.com, gedankenschreie.de, und huhnke.net.

Noch die Playlist:

1. Something In Your Mouth
2. Burn It To The Ground
3. Gotta Be Somebody
4. I’d Come For You
5. Next Go Round
6. Just To Get High
7. Never Gonna Be Alone
8. Shakin’ Hands
9. S.E.X.
10. If Today Was Your Last Day
11. This Afternoon

Und das Cover von Nickelback - Dark Horse

Und das Cover von Nickelback - Dark Horse

Mando Diao – Give Me Fire (Album)

19. Februar 2009 von Sebastian

Auch im 5. Album liefern Mando Diao melodische, richtig gute Rockmusik ab. Die Platte hört sich eindeutig nach den 5 Jungs aus Schweden an, man entfernt sich vom erfolgreichen Mando Diao-Sound nur bei wenigen Titeln. Das klasse Gespür für Melodie und Refrain wird den Schweden wieder einige Top-10 Platzierungen bescheren.

Die aktuelle Singleauskopplung finde ich zwar etwas langweilig (“Dance with somebody” kommt nie richtig in fahrt), aber die restlichen 12 Songs sind sehr hörenswert. Mit “Gloria” wird der nächste Angriff auf die Charts sicherlich gelingen, das Lied ist rockig, kann aber noch ohne Probleme im Radio gespielt werden. Mando Diao schafft meiner Meinung nach den Spagat zwischen ihrem eigenen Sound und dem verkaufsorientiertem Mainstream. Also eine klare Kaufempfehlung für alle, die schon “Ode To Ochrasy” zu den starken Alben gezählt haben.

“Give me Fire” wurde schon einige Male im Internet vorgestellt. Lesenwert darunter: Kinkimag.com vergibt 7,5 Punkte, die kopfhoerer attestieren einen leichten Sommertouch, auf soundbase-online.com gibts die wohl längste Rezension des WWW, der Rock Blog für die Schweiz nimmt sich jedes einzelne Lied zur Brust und eine nicht ganz so positives Review gibts bei siebensaetze

Hier die Playlist:

1. Blue Lining, White Trenchcoat
2. Dance With Somebody
3. Gloria
4. High Heels
5. Mean Street
6. Maybe Just Sad
7. A Decent Life
8. Give Me Fire
9. Crystal
10. Come On Come On
11. Go Out Tonight
12. You Got Nothing On Me
13. The Shining/Give Me Fire

Das Cover zu "Give me Fire" von Mando Diao.

Das Cover zu Give me Fire von Mando Diao.

The Ting Tings – We Started Nothing (Album)

15. Februar 2009 von Christin

Ach was für ein Name und was für ein tolles Album… Selbst meine Mutter mag es :-D Einfach nur super Gute-Laune-Musik zum Tanzen und Spaß haben. Man kann nicht still sitzen, wenn man diese Band hört.  Und diese tolle Stimmung wird mit den einfachsten Mitteln erzeugt: fähige Musiker und ein geiler Beat.

Negatives gibt es zu diesem Album kaum zu sagen. Eventuell kann einem die Stimme der Sängerin ab einem bestimmten Zeitpunkt auf die Nerven gehen. Aber ich finde, dass das durch die Vielfalt an Liedern wieder wett gemacht wird. Ein Album, dass nicht nur Tanz-Lieder, z.B. That´s Not My Name, sondern auch schöne Musik einfach zum Zuhören bietet, z.B. Traffic Light.

Alles in Allem wieder ein sehr empfehlenswertes Album, zu dem ich allen rate, die keine Lust mehr auf Depri-Rock haben… Ein Hoch auf die Ting Tings!

Viele positive Meinungen hab ich noch von Agent Smith, Herr Salami und im Mixtapemagazin. Und was ist das? Nein, 2 Bloggern gefällt es tatsächlich nicht. Mucke.wordpress.com und messitschbyburns.de. Kein Problem, jeder hat eine andere Meinung zum Album. Ich finde es jedenfalls klasse.

Hier die Playlist:

1. Great DJ
2. That’s Not My Name
3. Fruit Machine
4. Traffic Light
5. Shut Up And Let Me Go
6. Keep Your Head
7. Be The One
8. We Walk
9. Impacilla Carpisung
10. We Started Nothing

Das Cover von The Ting Tings - We started nothing

Das Cover von The Ting Tings - We started nothing