Nickelback – Dark Horse (Album)

21. Februar 2009 von Sebastian

Bereits das 6. Album haben Nickelback im Novmeber 2008 in Deutschland veröffentlicht und es ist wieder eine richtig gutes geworden. Die härtesten Lieder auf der Platte sind auch die Besten. Vor allem “Something in your Mouth” und “Next Go Round”.

Die etwas langsameren für die Charts produzierten Stücke sind diesmal nicht ganz so gelungen (z.B. “Gotta Be Somebody”). Die 4 Jungs aus Kanada hatten sich die Messlatte durch die beiden letzten Alben “All the Right Reasons” und “The Long Way” auch sehr hoch gelegt. Ganz mithalten kann die neue Platte da nicht, Lieder wie “Never gonna be alone” hat man schon oft gehört und bleiben nicht im Ohr. Trotzdem ist es eine sehr gutes Rockalbum von Nickelback geworden, die mich doch immer wieder überraschen, wie erfolgreich man mit gutem Hard Rock sein kann.

Ein ausführliches Review gibts auf musiktipp24.com und wirsindecht.org. Positive Meinungen auch von r3dflag.com, gedankenschreie.de, und huhnke.net.

Noch die Playlist:

1. Something In Your Mouth
2. Burn It To The Ground
3. Gotta Be Somebody
4. I’d Come For You
5. Next Go Round
6. Just To Get High
7. Never Gonna Be Alone
8. Shakin’ Hands
9. S.E.X.
10. If Today Was Your Last Day
11. This Afternoon

Und das Cover von Nickelback - Dark Horse

Und das Cover von Nickelback - Dark Horse

Mando Diao – Give Me Fire (Album)

19. Februar 2009 von Sebastian

Auch im 5. Album liefern Mando Diao melodische, richtig gute Rockmusik ab. Die Platte hört sich eindeutig nach den 5 Jungs aus Schweden an, man entfernt sich vom erfolgreichen Mando Diao-Sound nur bei wenigen Titeln. Das klasse Gespür für Melodie und Refrain wird den Schweden wieder einige Top-10 Platzierungen bescheren.

Die aktuelle Singleauskopplung finde ich zwar etwas langweilig (”Dance with somebody” kommt nie richtig in fahrt), aber die restlichen 12 Songs sind sehr hörenswert. Mit “Gloria” wird der nächste Angriff auf die Charts sicherlich gelingen, das Lied ist rockig, kann aber noch ohne Probleme im Radio gespielt werden. Mando Diao schafft meiner Meinung nach den Spagat zwischen ihrem eigenen Sound und dem verkaufsorientiertem Mainstream. Also eine klare Kaufempfehlung für alle, die schon “Ode To Ochrasy” zu den starken Alben gezählt haben.

“Give me Fire” wurde schon einige Male im Internet vorgestellt. Lesenwert darunter: Kinkimag.com vergibt 7,5 Punkte, die kopfhoerer attestieren einen leichten Sommertouch, auf soundbase-online.com gibts die wohl längste Rezension des WWW, der Rock Blog für die Schweiz nimmt sich jedes einzelne Lied zur Brust und eine nicht ganz so positives Review gibts bei siebensaetze

Hier die Playlist:

1. Blue Lining, White Trenchcoat
2. Dance With Somebody
3. Gloria
4. High Heels
5. Mean Street
6. Maybe Just Sad
7. A Decent Life
8. Give Me Fire
9. Crystal
10. Come On Come On
11. Go Out Tonight
12. You Got Nothing On Me
13. The Shining/Give Me Fire

Das Cover zu "Give me Fire" von Mando Diao.

Das Cover zu Give me Fire von Mando Diao.

The Ting Tings – We Started Nothing (Album)

15. Februar 2009 von Christin

Ach was für ein Name und was für ein tolles Album… Selbst meine Mutter mag es :-D Einfach nur super Gute-Laune-Musik zum Tanzen und Spaß haben. Man kann nicht still sitzen, wenn man diese Band hört.  Und diese tolle Stimmung wird mit den einfachsten Mitteln erzeugt: fähige Musiker und ein geiler Beat.

Negatives gibt es zu diesem Album kaum zu sagen. Eventuell kann einem die Stimme der Sängerin ab einem bestimmten Zeitpunkt auf die Nerven gehen. Aber ich finde, dass das durch die Vielfalt an Liedern wieder wett gemacht wird. Ein Album, dass nicht nur Tanz-Lieder, z.B. That´s Not My Name, sondern auch schöne Musik einfach zum Zuhören bietet, z.B. Traffic Light.

Alles in Allem wieder ein sehr empfehlenswertes Album, zu dem ich allen rate, die keine Lust mehr auf Depri-Rock haben… Ein Hoch auf die Ting Tings!

Viele positive Meinungen hab ich noch von Agent Smith, Herr Salami und im Mixtapemagazin. Und was ist das? Nein, 2 Bloggern gefällt es tatsächlich nicht. Mucke.wordpress.com und messitschbyburns.de. Kein Problem, jeder hat eine andere Meinung zum Album. Ich finde es jedenfalls klasse.

Hier die Playlist:

1. Great DJ
2. That’s Not My Name
3. Fruit Machine
4. Traffic Light
5. Shut Up And Let Me Go
6. Keep Your Head
7. Be The One
8. We Walk
9. Impacilla Carpisung
10. We Started Nothing

Das Cover von The Ting Tings - We started nothing

Das Cover von The Ting Tings - We started nothing

The Bird And The Bee – Ray Guns Are Not Just Future (Album)

03. Februar 2009 von Christin

Ja, The Bird And The Bee. Seit Langem war ich auf der Suche nach irgendeiner Musik, die mich nicht nervt und irgendwie etwas Neues für mich bereit hält. In dieser Band habe ich es endlich gefunden.

Auf der schon leicht aussichtslosen Suche stieß ich über nicorola auf The Bird And The Bee. Ich hörte dieses eine Lied, “My Love”, und wollte mehr. Als ich dann endlich das Album hatte, hab ich drei Tage lang nichts anderes gehört.

Der Misch Masch aus Elektro, leichtem Indie, Pop und der Stimme von “The Bee” Inara George hat mich voll überzeugt. Von tanzbar bis nachdenklich ist alles dabei. Dabei sind die Texte auf eine tolle Art trotzdem von einer Leichtigkeit, die mich fansziniert. Vielleicht liegt es an Inaras Stimme oder dem instrumentalen Talent von “The Bird” Greg Kurstin. Jedenfalls gefällt mir die Mischung aus entweder leichten Texten und anspruchsvoller Musik, oder die aus schon fast lyrischen Texten mit der passend zurückhaltenden Instrumental-Begleitung. Alles in allem ein SEHR empfehlenswertes Album, bei dem sich das Reinhören lohnt, wenn man keine Probleme mit hohem Frauengesang hat.

Einige Blogs haben “The Bird And The Bee” auch für sich endteckt, z.b. Danyweb und lpmdesign. Vor allem das von einem Fan kreierte Video zu “Again & Again” (auf einem früheren Album) hat in der Mac-Welt hohe Wellen geschlagen, wie man hier, hier und hier sieht.

Noch die Playliste + Cover:

1. Fanfare
2. My Love
3. Diamond Dave
4. What’s in the Middle
5. Ray Gun
6. Love Letter to Japan
7. Meteor
8. Baby
9. Phil Polite
10. Dance Song
11. You’re a Cad
12. Witch
13. Birthday
14. Lifespan of a Fly

Das Cover von The Bird And The Bee für das 2009 erschiene Album "Ray Guns Are Not Just The Future"

Das Cover von The Bird And The Bee für das 2009 erschienene Album "Ray Guns Are Not Just The Future"

Franz Ferdinand – Tonight (Album)

02. Februar 2009 von Sebastian

Endlich hab ich Zeit über das neue Franz Ferdinand Album zu schreiben. Seit dem offiziellen Release (und eigentlich schon weit vorher) wurde viel über das Album geschrieben und nun komm auch ich in den Genuss das Album von vorne bis hinten durchzuhören.

Die 12 Songs klingen eindeutig nach Franz Ferdinand, driften meiner Meinung nach aber teilweise zu sehr in das normale Pop-Geträller ab. Da würde ich mir manche Lieder rockiger, einfach etwas schneller wünschen. Das Album ist gut, aber mehr dann auch nicht. Gefallen hat mir vor allem “What She Came For” und die erste Single-Auskopplung “Ulysses”. “Tonight” ist ein Album bei dem einfach jeder selbst reinhören muss.

Wie schon oben beschrieben, haben unzählige Zeitungen, Magazine und natürlich auch Blogs über Franz Ferdinand geschrieben, ich hab mal versucht die Besten rauszufischen:

Das sollte erstmal reichen, gerade bei dieses Album muss wohl jeder selbst hören, um sich eine richtige Meinung zu bilden.

Noch die Playlist:

1. Ulysses
2. Turn It On
3. No You Girls
4. Send Him Away
5. Twilight Omens
6. Bite Hard
7. What She Came For
8. Live Alone
9. Can’t Stop Feeling
10. Lucid Dreams
11. Dream Again
12. Katherine Kiss Me

Das Cover zu Tonight von Franz Ferdinand

Das Cover zu Tonight von Franz Ferdinand

Three Days Grace – One-X (Album)

24. Januar 2009 von Sebastian

Eigentlich bräuchten wir hier auf musiksocke.de eine Kategorie “Klassiker”. In die müsste nämlich das Album One-X von Three Days Grace. Erschienen ist es zwar erst 2006, aber für mich ist es schon jetzt eines der besten Rock-Alben.

Dabei sticht kein Lied wirklich heraus, viel mehr ist es das Album insgesamt, was es so hörenswert macht. Wirklich jedes (!) Lied ist klasse, es gibt kein einzigen schwachen Song auf der CD. Selten ein Album gehört, bei dem durchweg ein so hohes Niveau gehalten wird. Die Musik ist eher etwas härter und geht in die Richtung von Nickelback. Jeder Rock-Liebhaber sollte sich “One-X” zulegen!

In der Blogosphäre ist Three Days Grace noch nicht so wirklich angekommen, interessante Posts zum weiterlesen habe ich aber doch ein paar gefunden: planet-punk.de, derwesten.de, alternativmusik.de, gestromt.de und pukystuff.de. Auch ne gute Rezension mit Kommentar zu jedem einzelnen Lied gibts hier.

1. It’s All over
2. Pain
3. Animal I Have Become
4. Never Too Late
5. On My Own
6. Riot
7. Get Out Alive
8. Let It Die
9. Over and Over
10. Time Of Dying
11. Gone Forever
12. One X
13. Running Away (Bonustrack)

Cover von Three Days Grace mit dem Album One X

Cover von Three Days Grace mit dem Album One X

Queensberry – Volume I (Album)

22. Januar 2009 von Christin

Ja, auch solche Musik muss gehört werden, um sie beurteilen zu können. Daher habe ich versucht, dieses Album ohne Vorurteile zu hören. Schwere Aufgabe, da man durch den ganzen Medienrummel irgendwie schon ein gefestigtes Bild im Kopf hat. Nicht nur aus dieser Staffel. Also auf zur Musik.

Die Mädels werden mit einen frechen und leicht verruchtem Image verkauft, was ihrer Musik aber (noch) nicht anzuhören ist. Es handelt sich um ganz einfachen Pop ohne große Besonderheiten. Die Unerfahrenheit der Queensberry-Mitglieder kann man aus ihren Stimmen heraushören. Was nicht heißen soll, dass es schlecht ist. Ich denke, dass diese Band einfach einen gewissen Zeitraum braucht, bis sie sich selbst gefunden hat und nicht mehr dem vorgefertigtem Bild der Plattenfirma unterliegt. Teilweise habe ich das Gefühl, dass versucht wurde aus den Mädels einen deutschen Sugarbabes Act zu machen. Was NATÜRLICH nicht gelungen ist ;-) . Aber wie schon geschrieben: ich traue der Band zu, dass sie, falls sie so lange bestehen bleibt, in der Zukunft eine Chanc haben, denn jede Band braucht Zeit, um zu reifen. Und warum sollte man der Popstars-Band keine Chance geben? Bei den No Angles hat es doch auch irgendwie geklappt….Also auf ein Neues!

Zu Casting-Bands gibt es viele verschiedene Meinungen, wie man auf musik-kompakt.de lesen kann. Der Artikel “Queensberry: 3 CDs einer Nicht-Band – Die Popstars Verarsche” lässt auf kein positives Review schließen. Erst gestern wurde das Queensberry-Album allerdings mit Gold ausgezeichnet (via). Das Lied “No Smoke” wurde übrigens schon mehrmals gecovert. Ein Beweisvideo ist hier zu finden.

1. No smoke
2. Bike
3. Sorry
4. Dr. Blind
5. Over it
6. End of love
7. Sprung
8. I can’t stop feeling
9. Beautiful thing
10. Stiletto heels
11. Jump
12. Butterfly
13. Why should I believe in you

Das Cover zu Queensberry - Volume 1

Das Cover zu Queensberry - Volume 1

Dendemann – Aber so was von live (Album)

08. Januar 2009 von Sebastian

Deutscher Hip-Hop? Aber nur gut produziert und intelligent. Und genau das findet man bei Dendemann. Auf seinem neustem Album aus dem Jahr 2008 sollte man sich aber nicht von dem “Live” irritieren lassen. Live sind zwar 10 Lieder, aber auf die Platte haben es auch 8 normale Tracks geschafft.

Insgesamt ein klasse Album, was nur bei “Meins” und “Volker Racho” an gutem Sound zu wünschen übrig lässt. Der Rest ist 1a und man merkt besonders an den Live-Mitschnitten, mit wie viel Leidenschaft Daniel Ebel (Dendemann) bei der Sache ist. Da steckt richtig Power dahinter.

In der Blogosphäre ist Dendemann, allerdings noch nicht so stark vertreten. Hier und hier. Das Album hat es übrigens in die Best of 2008 vom Indiestreber.de geschafft.

Hier die Playlist:

1. Abersowasvon
2. Beste wo gibt (Live)
3. So siehts aus (Live)
4. Das erste Mal (Live)
5. Endlich Nichtschwimmer (Live)
6. Inhalation (Live)
7. ErsoIchso (Live)
8. Lieblingsmensch (Live)
9. Gangsterbraut (Live)
10. Sensationell (Live)
11. Hörtnichauf (Live)
12. Beste wo gibt
13. Gangsterbraut
14. Diplomaten küsst man nicht
15. soulda?wohlwahr!
16. Meins
17. Volker Racho
18. Dendemänner braucht das Land

Cover zu Dendemann - Aber so was von live

Cover zu Dendemann - Aber so was von live