25. Juli 2009 von Sebastian
Nicht nur eine, sondern zwei Meinungen gibt es heute erstmals hier auf musiksocke.de über ein Album zu lesen. 2 Meinungen, 1 Album – los gehts.
Sebastian:
Den 5 Jungs aus Kanada ist wieder ein gutes Album gelungen, sie bleiben ihrer Linie treu und man bekommt den gewohnt großartigen “Billy Talent-Sound”. Gelungen finde ich vor allem “Devil On My Shoulder” (Lied 1) und “White Sparrows” (Lied 5).
Kritik gibts nur an einer Stelle des Albums. Auf “Devil On My Shoulder” musste ausgerechnet “Rusted From The Rain” folgen, dass sich unglaublich ähnlich anhört und der Refrain von Sänger Benjamin Kowalewicz exakt gleich betont wird. Beides gute Lieder, aber hätte man nicht “Rusted From The Rain” ans Ende der CD setzen können. Kleiner Schönheitsfehler bei einem rund um gelungenen Album.
Christin:
Eventuell bin ich bei diesem Album ein wenig voreingenommen. Ich habe Billy Talent als eine Emo-Band in Erinnerung, die mich mit ihren Lieder und Videos einfach genervt hat. Dieser erste Eindruck hat sich in gewisser Weise bestätigt. Was immer noch deutlich zu hören ist, ist der Hang zur Melancholie. Ist man mies drauf und fühlt sich von der Welt verarscht, kann man sich dieses Album ohne Probleme reinziehen und einfach mal leiden. Will man aber fröhlich singend durch die Gegend springen, ist nicht so viel auf dem Album zu finden. Und Abwechslung ist für mich ein großer Qualitätspunkt. Für mich leider nicht auf diesem Album zu finden.
Lassen wir mal mein Nicht-Fan-Sein weg, kann man trotzdem jedes Lied der Platte als ein Billy Talent-Lied identifizieren. Für Fans klasse! Also: Ihr mögt Billy Talent? Ihr mögt laute Rock-Musik? Dann los und kaufen. Denn laut ist die Band wirklich am besten!
Weitere Kritiken findet man auch auf ni-c.de, hier, langweiledich.net und hier.
Playlist:
1. Devil On My Shoulder
2. Rusted From The Rain
3. Saint Veronika
4. Tears Into Wine
5. White Sparrows
6. Pocketful Of Dreams
7. The Dead Can’t Testify
8. Diamond On A Landmine
9. Turn Your Back
10. Sudden Movements
11. Definition Of Destiny
Cover:

Das Cover zu Billy Talent 3
2 Kommentare | Rock
09. Juli 2009 von Sebastian
Green Day haben mit “21st Century Breakdown” ein Album herausgebracht, das dem Vorgänger “American Idiot” in nichts nach steht. Ganze 18 (!) Songs haben die Amerikaner aufgenommen und jedes kann qualitativ mit der Single-Auskopplung “Know Your Enemy” mithalten.
Zwar spielen die Jungs immer noch Punk-Rock, doch das Album besticht vor allem durch seine Abwechslung. Fast jeder Stil, jede Musikrichtung findet irgendwo in irgendeinem Song auf der Platte Platz. Ein, zwei Balladen mit klasse Melodien dazu gemischt und fertig ist das Erfolgsalbum. Besonders auffallend: Das Album kann durchgehört werden vom ersten bis zum letzten Lied und kein einziges Mal kommt das Gefühl auf: “So viel Punk-Rock – ich brauch mal kurz was anderes.”. Also eine klare Kaufempfehlung, großartiges Album!
Folgende Rezensionen zum Weiterlesen habe ich gefunden:
Playlist:
1. Song Of The Century
2. 21st Century Breakdown
3. Know Your Enemy
4. ¡Viva La Gloria!
5. Before The Lobotomy [Explicit]
6. Christian’s Inferno
7. Last Night On Earth
8. East Jesus Nowhere
9. Peacemaker
10. Last Of The American Girls
11. Murder City
12. ¿Viva La Gloria? [Little Girl]
13. Restless Heart Syndrome
14. Horseshoes And Handgrenades
15. The Static Age
16. 21 Guns
17. American Eulogy: Mass Hysteria/Modern World
18. See The Light
Cover:

Green Day Cover zu 21st Century Breakdown
3 Kommentare | Punk, Rock
02. Juni 2009 von Christin
Wie genau ich auf dieses Album gekommen bin, weiß ich selber nicht so genau. Ich glaube, dass ich unbewusst viel über Lily im Radio und Fernsehen gehört habe. Jedenfalls kam mir plötzlich das Lied “Smile” in den Sinn. Dieses Lied mochte ich damals, 2006, sehr gerne und dachte mir: Was du damals gut gefunden hast, kann doch heute nicht so schlecht sein. Dieses hat sich im Großen und Ganzen bestätigt.
Das Album bietet teilweise verschiedene Musikelemente, wie z.B. in “It´s Not Fair”, das abgesehen vom Video einen gewissen Country-Style enthält. Das gesamte Album ist jedoch eine Pop-Platte, die sich auf einen elektronischen Grund stützt. Und das ist auch mein Kritikpunkt. Viele Lieder könnten das gewisse Etwas haben, wäre da nicht dieses synthetisch Elektronische. Trotzdem durchzieht die ganze Platte eine gewisse Leichtigkeit, die bestimmt zum großen Teil von Lilys Stimme abhängt. Daher kann man sie getrost auflegen, wenn man ein wenig Lust auf ein nettes Popowackeln hat. Ob es sich lohnt dieses Album anzuschaffen, kann ich garnicht genau sagen. Wer allerdings kein Pop-Elektro-Fan ist, sollte die Finger von ihr lassen. Mein Tipp wäre vorher so oder so: trotz Kennen der Singles auch mal in die anderen Lieder reinhören.
Mehr Informationen auf hierbleibich.de. Nicht nur musikalisch macht Lilly Allen Schlagzeile, wie Otto.de berichtet ist sie das neue Chanel Gesicht.
Die Playlist:
1. Everyone’s at It
2. Fear
3. Not Fair
4. 22
5. I Could Say
6. Back to the Start
7. Never Gonna Happen
8. F*** You
9. Who’d Have Known
10. Chinese
11. Him
12. He Wasn’t There
Das Cover:

Das Cover zu Its not me its you von Lilly Allen
Kommentar | Pop
31. Mai 2009 von Christin
Und wieder eine Band die mich dazu bringt doch noch an gute Musik zu glauben. Diese in Hildesheim entstandene Truppe hat bei mir voll ins Schwarze getroffen. Durch ihren gekonnten Umgang mit den Instrumenten haben sie mich und meine Mitmenschen zum Tanzen gebracht. Nicht nur die Musik, sondern auch die Bühnenpräsenz ist wahnsinnig und man kann diese Band wirklich nicht ignorieren. Leider habe ich das Album noch nicht, aber sobald es in meinen Händen liegt, werde ich darüber berichten. Doch ich bin davon überzeugt, dass ich nur Gutes erwarten kann. Der Ska-Jazz der Yala Yala Zootones hat mich in seinen (Tanz-)Bann gezogen.
Wer mehr wissen will, kann sich auf zootones.de alle nötigen Infos holen. Viel Spaß!
Kommentar | Jazz, Ska
19. Mai 2009 von Sebastian
Nach 5 Jahren und dem offiziellen Ende von Eminems Musikkarriere im Rampenlicht kehrt der Rapper mit seinem 6. Studioalbum wieder zurück. Mit dem bedeutungsvollen Titel “Relapse” (deutsch: Rückfall) hat eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Hip-Hops wieder zugeschlagen. Und mein erstes Fazit fällt sehr positiv aus. Eminem überzeugt mit alten Werten und neuen Beats und fällt wieder einmal in die Kategorien: verrückt, ironisch und düster.
Die gewisse Selbstironie und Eminems Humor sind vor allem in den Songs “My Mum” und “Insane” zu finden. Aber auch die anderen Tracks überzeugen und sind nicht mit aller Gewalt für die Top10 der Charts produziert. Die aktuelle Single-Auskopplung “We Made You” bleibt der einzige Song mit “netten und fröhlichen” Beats.
Auch in der Blogosphäre gibt es einige Eminem-Liebhaber, die bis zur Veröffentlichung des Albums mitgefiebert haben und hier gibt es das Cover noch in groß. Auch MC Winkel ist Fan (wie man aus seinem Kommentar auf testspiel.de herauslesen kann).
So die Playlist noch:
1. Dr. West (Skit)
2. 3 A.M.
3. My Mom
4. Insane
5. Bagpipes from Baghdad
6. Hello
7. Tonya (Skit)
8. Same Song & Dance
9. We Made You
10. Medicine Ball
11. Paul (Skit)
12. Stay Wide Awake
13. Old Time’s Sake
14. Must Be the Ganja
15. Mr. Mathers (Skit)
16. Déjà Vu
17. Beautiful
18. Crack a Bottle
19. Steve Berman (Skit)
20. Underground
Und das Cover mit Eminem vorne drauf:

Das Cover von Eminem - Relapse
9 Kommentare | Hip-Hop
27. April 2009 von Christin
Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an ein Album einer Indie-Band getraut. Und mit diesem Album habe ich anscheinend genau das richtige erwischt.
Gleich das dritte Lied ließ mich aufhören. “Mr. Maker” erinnerte mich stark an die Beatles. Der Gesang und die Klatsch-Elemente kommen ihnen schon sehr nah. Hier also das erste große Lob. Denn die Beatles sind unverkennlich eine der ersten “Rock”-Bands, die mit ihrer Musik nicht ohne Grund großen Erfolg hatten. Eine kleine Einschränkung ist bei den ersten Lieder allerdings geboten. Oft ist der mich so nervende typische Indie-Beat zu finden. Zum Beispiel immer die gleiche Takt-Betonung. Aber wie gesagt nur eine kleine Einschränkung. Was mir auch gefällt ist die Stimme des Sängers. Die klingt auf diesem Album bei einigen Liedern leicht verschnupft, allerdings auf sympathische Weise
Und in “Tick Of Time”, einem meiner absoluten Lieblinge auf dem Album, scheint sein Husten wirklich auf eine Erkältung hinzuweisen
. Ansonsten gefällt mir an diesem Lied besonders, dass es scheint, als sei es nicht bearbeitet oder durch irgendwelche elektronischen Elemente verstärkt. Durch die positive Stimmung, bringt es mich immer zum Lächeln.
Alles in Allem ist es doch ein sehr abwechslungsreiches Album, dass man auch gut hören kann, wenn man von Indie eigentlich die Nase voll hat. Klingt verrückt, ist aber so…
Auch eine Meinung hat 78s.ch, spex.de, mainstage.de und now-on.at.
Hier noch die Playlist:
1. See The Sun
2. Always Where I Need To Be
3. Mr. Maker
4. Do You Wanna
5. Gap
6. Love It All
7. Stormy Weather
8. Sway
9. Shine On
10. Down To The Market
11. One Last Time
12. Tick Of Time
13. All Over Town
14. Watching The Ships Roll In
15. Eaten By Your Lover
16. No Longer
17. Fa La La
18. Nothing Ever Changes
19. By My Side
20. Hatful Of Love
21. See The Sun (Alternate Version)
22. Brooklyn (Home Demo)
Und das Cover:

The Kooks auf dem Cover zu Konk
Kommentar | Indie, Rock
27. April 2009 von Sebastian
Die charakterstarke Stimme von Frontmann Tim McIlrath prägt die Musik von Rise Against. Dazu den glasklaren und lauten Sound und fertig sind 13 starke Rocksongs.
Sozialkritische Texte sind in kraftvollen und melodischen Songs verpackt. Besonder gut gelungen ist “Re-Education (Through Labor)” und “Entertaiment”. Überzeugt hat mich auch die Abwechslung auf dem Album und den Einfallsreichtum der Band. “Kotov Syndrome” verändert sich stetig, “To Strength go on” hat geniale Tempowechsel. Appeal to Reason ist ein rund um gelungenes Rock-Album und kann jedem Punk/Harcore/Rock-Fan ohne Einschränkungen empfohlen werden.
Die Playlist:
1. Collapse (Post-Amerika)
2. Long Forgotten Sons
3. Re-Education (Through Labor)
4. The Dirt Whispered
5. Kotov Syndrome
6. From Heads Unworthy
7. The Strength To Go On
8. Audience Of One
9. Entertainment
10. Hero Of War
11. Savior
12. Hairline Fracture
13. Whereabouts Unknown
14. Historia Calamitatum
Das Cover:

Apeal to Reason Cover von Rise Against
Kommentar | Rock
10. April 2009 von Christin
Und wieder ein altes Album, über das es sich zu schreiben lohnt! Spätestens ab der WM 2006 sollte jeder zumindest den Gitarren-Refrain des Liedes “Seven Nation Army” kennen. Leider hat dieses Lied dadurch einen leichten Nerv-Faktor bekommen. Schade, denn es ist eines der besten des Albums. Doch keine Angst, hört man es sich richtig laut an, kann man wieder Gefallen an der Einfachheit des Songs finden. Denn gerade das Minimalistische der Musik von “The Withe Stripes” macht sie zu etwas Bemerkenswertem.
Wenn man bedenkt, dass es sich bei der Band nur um zwei Menschen handelt, ist das Ergebnis schon irgendwie beeindruckend. Reduziert auf z.B. Gitarre und Gesang, wie in “You´ve Got Her In Your Pocket” oder etwas härter mit Schlagzeug und Bass, wie in “The Hardest Button To Butten”, macht es einfach Spaß dieses Album zu hören. Für jede Gelegenheit sind ein zwei Lieder dabei, die mich auf jeden Fall überzeugt haben.
Auch hier: Anschaffung lohnt sich. Auch wenn es schon neuere Sachen von den Strips gibt, ist dieses Album mein Tipp. Wer erinnert sich nicht an die EM zurück, als der Song “Seven Nation Army” zu dem EM-Hit wurde.
Noch die Playlist:
1. Seven Nation Army
2. Black Math
3. There’s No Home for You Here
4. I Just Don’t Know What to Do With Myself
5. In the Cold, Cold Night
6. I Want to Be the Boy to Warm Your Mother’s Heart
7. You’ve Got Her in Your Pocket
8. Ball and Biscuit
9. Hardest Button to Button
10. Little Acorns
11. Hypnotize
12. Air Near My Fingers
13. Girl, You Have No Faith in Medicine
14. It’s True That We Love One Another
Und noch das Cover:

Cover zu Elephant von den White Stripes
Kommentar | Rock