Emiliana Torrini – Me And Armini

25. Oktober 2009 von Christin

“My heart is beating like ab jungle drum…” Wer hatte dieses Lied den Sommer 2009 nicht im Ohr? Er lief ja auch ziemlich oft im Radio. Mir hat es gefallen und daher hab ich mir auch das Album besorgt und war gespannt.

Ich habe mir das Album einmal öfter angehört und eine Sache fällt auf: Jungle Drum ist das einzige schnellere Lied. Das hätte ich nicht erwartet, da Emiliana Torrini doch so ein lustiges, schnelles und außergewöhnliches Video gemacht hat. Es ist wirklich so, dass alle anderen Lieder langsam und einfühlsam sind. Davon bin ich immer noch so überrascht, dass es mir schwer fällt ein Fazit zu ziehen. Ich versuch es aber trotzdem mal ganz kurz. Die beste Bezeichnung für das Album ist einfach nur “SCHÖN”. Gerade jetzt im Herbst eine super CD, um gemütlich im Bett einen Tee zu trinken oder mit der/dem Liebsten zu kuscheln.

Einige Videos von Emiliana Torrini findet ihr hier und hier. Mehr Text hier und in diesem Blog.

Hier die kuschelige Liederliste:

1. Firehead
2. Me And Armini
3. Birds
4. Heard It All Before
5. Ha Ha
6. Big Jumps
7. Jungle Drum
8. Hold Heart
9. Gun
10. Beggar´s Prayer
11. Dead Duck
12. Bleeder

Cover: Emiliana Torrini -  Me And Armini

Cover: Emiliana Torrini - Me And Armini

The Lovedrunks – Light Bulbs Explode

23. Oktober 2009 von Christin

Die Lovedrunks sind eine frische deutsche Pop-Band, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere steht. Ihr Album “Light Bulbs Explode” enthält elf Songs in denen die Band beweist, dass sie etwas von Musik versteht. Der Sänger der Band hat Potential und kann dieses im weiteren Verlauf der Bandkarriere sicherlich noch weiter ausbauen. Den Musiker hört man an, dass sie wissen was sie tun. Insgesamt eine Runde Sache.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die Liederreihenfolge, da ich persönlich einen anderen Titel an den Anfang der CD gesetzt hätte. Denn der erste Eindruck zählt. Das Album ist nicht langweilig und mit der Erfahrung werden die vier Jungs sicherlich noch mehr aus sich herausholen.

Weitere Rezensionen:

Das Cover:

The Lovedrunks - Light Bulbs Explode

The Lovedrunks - Light Bulbs Explode

1 Jahr Musiksocke

19. Oktober 2009 von Sebastian

Genau heute vor einem Jahr wurde Musiksocke.de ins Leben gerufen und startet mit dem obligatorischen “Hallo Welt”-Artikel am 19. Oktober 2008. Seit dem hat sich unser Musik Blog prächtig entwickelt. 300-600 Besucher finden sich täglich hier ein und wir hätten nie gedacht, dass wir über 150 Kommentare erhalten.

Auf diesem Weg möchten wir allen Lesern von Musiksocke ganz lieb danken. Über euer Feedback, die zahlreichen Kommentare und die tollen Verlinkungen freuen wir uns immer wieder.

Liebe Grüße
Sebastian und Christin

Jay-Z – The Blueprint 3

29. September 2009 von Sebastian

Eigentlich bin ich gar nicht so der Fan von amerkanischen Hip-Hop, aber wenn die alten Meister aus den USA Eminem und Jay-Z wieder loslegen muss man sich doch mal näher mit ihnen beschäftigen. Und ich kann ebenso wie das Album von Eminem, auch jedem das neue Album von Jay-Z empfehlen. “The Blueprint 3″ ist nämlich kein übliches Hip-Hop-Album, die Beats werden von Trompeten oder Klavier begleitet und wirken insgesamt wenig aggresiv, dafür aber umso musikalischer. So findet der große Hip-Hop-Fan neuen Sound aus seinem Genre und Musikliebhaber, die sonst Sprechgesang eher meiden, finden erfrischende neue Tracks, die das Prädikat “Sehr gut” verdienen. Auch das Cover will ich an dieser Stelle mal loben. Es ist ein Kunstwerk für sich.

Weitere Informationen findet ihr auf weg-eins.de, langweiledich.net (was für eine geile URL), soundbase-online.com, almostontop.ch. Und noch viele mehr. Man merkt schon an den vielen Raktionen in der Blogosphäre, dass dieses Album etwas besonderes ist.

Playlist:
1. What We Talkin’ About
2. Thank You
3. D.O.A. [Death Of Auto-Tune]
4. Run This Town [Jay-Z + Rihanna + Kanye West]
5. Empire State Of Mind [Jay-Z + Alicia Keys]
6. Real As It Gets [Jay-Z + Young Jeezy]
7. On To The Next One [Jay-Z + Swizz Beatz]
8. Off That [Jay-Z + Drake]
9. A Star Is Born [Jay-Z + J. Cole]
10. Venus Vs. Mar
11. Already Home [Jay-Z + Kid Cudi]
12. Hate [Jay-Z + Kanye West]
13. Reminder (Explicit)
14. So Ambitious [Jay-Z + Pharrell]
15. Young Forever [Jay-Z + Mr Hudson]

Cover:

Cover von Jay-Z - The Blueprint 3

Cover von Jay-Z - The Blueprint 3

Paolo Nutini – Sunny Side Up (Album)

22. September 2009 von Christin

Das erste Mal hörte ich von Paolo Nutini, als eine Freundin ihn als *räusper* geile Sau bezeichnete und meinte, ich solle doch unbedingt mal seine Musik hören. Also suchte ich erstmal nach ihm und was ich fand, fand ich nett. Mehr nicht. Daher war ich gespannt, als ich hörte, dass er auch auf dem Hurricane zu sehen sein würde.

Eines hat er mit Lily Allen gemeinsam: Er war auf der Bühne total breit. Ob von Getränken oder anderen Mittelchen. Auf jeden Fall hatte er 80% der Zeit die Augen geschlossen und sang einfach so vor sich hin. Was einen guten Künstler für mich ausmacht ist eine super Bühnenpräsenz. Und trotzdem er offensichtlich nicht so ganz bei Sinnen war, hat es sehr viel Spaß gemacht ihn performen zu sehen. Das ganze Konzert über verbreitete er eine spaßige Leichtigkeit, die sich auch in seiner Musik wiederfinden lässt.

Ein Glück hat das Album etwas von dieser Leichtigkeit abbekommen. Erwähnenswert ist natürlich auch seine sehr auffällige aber super Stimme, von der man erst denkt, dass er zu viel gesoffen hat. Was er ja vielleicht auch hat ;-) Ich war ein wenig überrascht, dass das Album eine solche Bandbreite an verschiedenen Stilen aufweist. Auf dem Hurricane war es hauptsächlich Ska, was einen zum Bewegen brachte. Auf dem Album ist es eine bunte Mischung aus Ska, Pop, Reggae und Country. Von allem aber nur so leicht, dass man auch als z.B. Nicht-Country-Fan keine Angst vor Enttäuschungen haben muss. Und auch über ein zwei Ohrwürmer darf man sich freuen. Ein schönes leichtes Album, dass man sich gut anhören aber als Nicht-Fan nicht unbedingt kaufen muss.

Über Paolo Nutini haben auch schon AlternativMusik.de, dasDanyWeb.de und lutz-tommy.de berichtet.

Hier die Lieder des Albums:

1. 10/10
2. Coming Up Easy
3. Growing Up Beside
4. Candy
5. Tricks Of The Trade
6. Pencil Full Of Lead
7. No Other Way
8. High Hopes
9. Chamber Music
10. Simple Things
11. Worried Man
12. Keep Rolling

Cover von Paolo Nutini zu Sunny Side Up

Cover von Paolo Nutini zu Sunny Side Up

Prinz Pi – Teenage Mutant Horror Show II (Album)

08. September 2009 von Sebastian

Prinz Pi hat ein neues Album auf seinem eigenen Label “Keine Liebe Records” herausgebracht und hat diesmal vor allem Songs parat, die man wohl “Back to the Roots” nennen würde.

Er macht das was er am Besten kann: Gesellschaftskritische, traurige und intelligente Hip-Hop Tracks. So gesehen sind die Songs für ihn eine sichere Bank. Im Vergleich zu “Neopunk” gibt es diesmal wenig Experimente. Aber der Sound ist mit Neopunk sowieso nicht zu vergleichen.

Natürlich ist das Album gut geworden, daran gibt es nichts zu zweifeln. Mir persönlich fehlt da aber die Abwechslung. Es ist eine Spur zu depressiv und traurig. Wo ist ein freudiger Song über seine Tochter? Wo sind abgedrehten, lustigen Songs wie “Nerdhymne” oder “Zünd die Welt an”. Wo sind Experimente? So hätte man “Teenage Mutant Horror Show II” etwas auflockern können. Auf jeden Fall bleibt genug Stoff für weitere Alben in der Zukunft. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon drauf.

Mehr dazu gibt bei rapresent.me, alexDAILYmusic und kritische Töne von weg-eins.de (toller Blog übrigens).

Playlist:

1. Behutsame Einführung feat. E-Rich
2. Meine Reise
3. Illuminati
4. Trümmer
5. Höhlenmensch
6. Minenfeld
7. Engel
8. Die grosse Genozid Show feat. Basstard
9. Fehle
10. Du Hure 2009 Intro (Kissen)
11. Du Hure 2009
12. Der Regenmacher
13. Handeln
14. Fabelhafte Welt der Anarchie feat. Jonarama
15. 3 Minuten
16. Wir ficken die Welt feat. Jamal
17. Der Druck steigt
18. Heimlicher Abgang feat. E-Rich
19. 333SDK – Satans Dicke Kinder

Und das Cover:

Prinz Pi auf dem Cover von Teenage Mutant Horror Show 2

Prinz Pi auf dem Cover von Teenage Mutant Horror Show 2

The Do – A Mouthful

19. August 2009 von Christin

The Do kam in mein Leben, als ich müde im Konzert-Zelt auf dem Hurricane 2009 stand. Eigentlich warteten wir auf eine andere Band, doch irgendwie konnte ich meine Ohren nicht vor der Musik von The Do verschließen. Von der Bühne ging eine gewisse Energie aus, von der ich selbst in der letzten Reihe etwas spüren durfte. Die melancholisch angehauchten Lieder haben trotz, oder gerade weil sie diese ganz besondere Stimmung haben, eine besondere Wirkung auf mich. Wie vielleicht in anderen Artikeln deutlich wurde, muss mich die Musik mitreißen, damit ich ihr Gutes abgewinnen kann. The Do hat es mal wieder geschafft.

Ihre Musik hat mich zum genauen Hinhören und zum Träumen gebracht, obwohl die doch rauszuhörende Indie-Richtung kein Freund von mir ist. Es hört sich nach mehr an, als nach einfachem Pop. Das könnte an den Texten liegen, die die finnische Gruppe mit ihrer leichten aber trotzdem nicht einfachen Musik umtönen. Oder aber an der Abwechslung zwischen Spaß, Melancholie, Verliebt sein usw. Lautes und auch leises Hören ist hier zu empfehlen. Zwischendurch, in kleinen Momenten hat mich die Stimme der Sängerin ein wenig genervt. In den hohen Tönen kommt sich ab und zu leicht quäkig rüber, was allerdings nicht an der Ästhetik des Albums rüttelt. Fazit: Schlicht und Schön.

Zum weiterlesen gibt es diesmal ein Interview auf stylespion.de und weitere Berichte über The Do auf 78s.ch, sonic-reducer.de, lesmads.de und mainstage.de.

Hier die Playlist:

1. In My Box
2. Playground Hustel
3. At Last!
4. On My Shoulders
5. Song For Lovers
6. The Bridge Is Broken
7. Stay (Just A Little Bit More)
8. Unissasi Laulelet
9. Tammie
10. Queen Dot Kong
11. Coda
12. Searching Gold
13. Whe Was I Last Home
14. Travel Light
15. Aha

Cover "The Do - A Mouthful"

Cover "The Do - A Mouthful"

Gossip – Music For Men (Album)

04. August 2009 von Christin

Ein Freund sagte einmal über Gossip:

“Das ist die Band mit der kleinen wütenden Dicken. Die hat immer so eine gewisse Aggressivität in der Stimme…”

Ich konnte mir darunter nix vorstellen. Also hörte ich mir Gossip an. Und ich muss sagen ich bin begeistert!

Die Frau ist klein, dick und anscheinend oftmals auch wütend. Nur dass sich ihre Stimme in meinen Ohren nicht aggressiv anhört, sondern sehr energiegeladen. Es ist wirklich ein Album, dass man sehr laut hören kann ohne leiser drehen zu wollen. Die Energie springt praktisch auf einen über und man kann  nicht still sitzen und will am liebsten laut mitsingen. Allerdings ist es bei der Stimmgewalt der Sängerin Beth Ditto kein leichtes Ding. Sie klingt manchmal so verrückt, wie die Bilder die man findet, wenn man nach dieser Band sucht.

Ich weiß gar nicht wie ich das Album beschreiben soll. Wirklich. Seit langem mal wieder ein Album, dass man so richtig laut hören MUSS und das einem so schnell nicht langweilig wird. Anhören, tanzen, mitsingen, mitgehen und mitgerissen werden… Die Mischung aus Rock, Alternativ und Punk überzeugt!

Eine Kaufempfehlung sprechen auch Chrissie, Walter, Dr. Love, Tobias und Sebastian aus.

Und hier noch die Tracks des Albums:

1. Dimestore Dimand
2. Heavy Cross
3. 8th Wonder
4. Love Longe Distance
5. Pop Goes The World
6. Vertical Rhythm
7. Men In Love
8. For Keeps
9. 2012
10. Love And Let Love
11. Four Letter Word
12. Spare From The World

Cover:

Cover von "The Gossip - Music For Men"

Cover von "Gossip - Music For Men"