Dream Theater – A Dramatic Turn Of Events

06. Oktober 2011 von Sebastian in Review
Dream Theater - A Dramatic Turn Of Events

Mit “A Dramatic Turn Of Events” kehren Dream Theater zu den eigenen Wurzeln zurück und treffen mit dem neuen Werk genau den Sound, der ihnen vor gut zwanzig Jahren zum Durchbruch verhalf. Auch und vielleicht gerade weil Mike Portnoy, Top-Drummer und Aushängeschild der Band noch vor den Arbeiten zu diesem Album das Handtuch warf, was nicht wenige Fans die bange Frage stellen ließ, ob Dream Theater jemals wieder so klingen würden, wie einst.

Die Antwort ist schnell gefunden. Mit “A Dramatic Turn Of Events” präsentieren die New Yorker ein in sich stimmiges Machwerk, frei von übertriebener Härte und deplatziert wirkenden Knüppelpassagen, wie sie auf den Vorgängeralben noch gang und gäbe waren. Trotz einer Vielzahl an komplexen Arrangements, verzwickten Rhythmuseinlagen und ordentlich harten Riffs, wirkt die Band 2011 so entspannt und relaxt wie schon lange nicht mehr. Die gezwungene Härte ist vergessen, selbst Sänger James LaBrie reiht sich in die neue Lässigkeit mit ein und bringt für Album Nummer zwölf eine selten coole Stimme mit. Die Neubesetzung mit Mike Mangini an den Drums erweist sich spätestens jetzt als glückliche Fügung, denn auf “A Dramatic Turn Of Events” passt wirklich alles zusammen. Die Platte dürfte daher für jeden ambitionierten Metaller, der für Progressive Rock auch nur einen Funken übrig hat, zum Pflichtalbum werden.

Tracklist:

1. ‘On the Backs of Angels’
2. ‘Build Me Up, Break Me Down’
3. ‘Lost Not Forgotten’
4. ‘This is the Life’
5. ‘The Shaman’s Trance’
6. ‘Outcry’
7. ‘Far From Heaven’
8. ‘Breaking All Illusions’
9. ‘Beneath The Surface’

Cover:

Dream Theater - A Dramatic Turn Of Events

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Ein Kommentar zu “Dream Theater – A Dramatic Turn Of Events”

  1. A Dramatic Tour of Events – Dream Theater Tournee 2012 sagt:

    […] Wenn man einen wichtigen Menschen verliert, gibt es verschiedenste Wege, damit umzugehen. Die einen trauern öffentlich mit Trauerflor und schwarzem Schleier, die anderen lassen einen liebevollen Nachruf ins örtliche Lokalblättchen drucken – und wieder andere veranstalten einfach ein Casting, um den Verschollenen zu ersetzen. So geschehen bei der Metal-Combo “Dream Theater” aus den Staaten. Der Schlagzeuger ist tot, es lebe der Schlagzeuger! Oder auch: herzlich willkommen, Mike Mangini und viel Spaß auf der “Dream Theater – A Dramatic Tour of Events Tournee 2012“. […]

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