Archiv für die Kategorie ‘Soul’

Daniel Merriweather – Love & War

Sonntag, 21. Februar 2010

Auf Daniel Merriweather wurde ich auf ganz konventionellem Wege aufmerksam: Fernsehwerbung. Ich weiß nicht auf was für einem Sender, aber irgendwo kam alle zwei Minuten Werbung für das Album. Davon war ich ziemlich genervt und hab es so gut es ging ignoriert. Allerdings konnte ich nicht mehr weghören, als der gute Daniel im Radio gespielt wurde. Da stellte sich mir die Frage: wer war das denn nochmal? Coole Stimme, cooler Beat. Gefällt. Ach ja, der Typ aus der nervigen Werbung. Also hören wir da doch mal rein.

Und auch das Album gefällt. Merriweather besingt das Leben und die Liebe in allen möglichen Formen. Ein bisschen Jazz, ein bisschen Gospel, ein bisschen Pop, ein bisschen Soul…eine bunte abwechslungsreiche Mischung. Ideal zum Zugfahren! Man kann aus dem Fenster schauen und die Gedanken schweifen lassen, laut drehen, wenn nervige Kinder schreien oder einfach schön träumen, wenn man sich auf zuhause oder die Liebsten freut. Gut ist auch, dass es zwar mainstreammäßig gepusht wird, aber trotzdem irgendwie einzigartig ist. Hoffentlich kann sich der Typ mit der lässigen, rauchigen und romantischen Stimme selber treu bleiben.

Weitere Kommentare habe ich in der Pizzaschachtel und auf Queer gefunden.

Hier die Liederliste:

1. For Your Money
2. Impossible
3. Change
4. Chainsaw
5. Cigarettes
6. Red
7. Could You
8. Not Giving Up
9. Getting Out
10. Water And A Flame
11. Live By Night
12. Giving Everything Away For Free

Daniel Merriweather auf dem Cover von Love and War

Daniel Merriweather auf dem Cover von Love and War

Miss Platnum – The Sweetest Hangover

Donnerstag, 03. Dezember 2009

Fernsehen bildet doch…denn über eine MTV-Sendung bin ich auf die gute Miss Platnum aufmerksam geworden. Sie hatte einen Auftritt mit ihrem Song “She Moved In” und hat mich neugierig gemacht

Daher hab ich mir das Album besorgt und mal gehört, was die Gute so zu bieten hat. Und ich muss sagen, sie hat einiges zu bieten! Von total voll Energie und tanzbar bis ruhig und nachdenklich. Alles dabei. Besonders gefallen mir die rumänischen Musikelemente. Sie gehen ins Blut und man hat endlich mal wieder das Gefühl etwas Neues zu hören. Nicht nur diesen durchgewaschenen Pop-Kram, der leider auf zu vielen Alben zu finden ist. Miss Platnum ist nach Medien auch dicke mit Peter Fox. Meiner Meinung nach hört man das an der einen oder anderen Stelle deutlich raus. Find ich gut. Denn auf dem Album von Miss Platnum ist genau die Abwechslung, die mir bei Peter Fox gefehlt hat.

Hier habt ihr die Playlist:

1. Why Did You Do It
2. She Moved In
3. Bollywood Movie
4. Don´t Go To Strangers
5. Where Did You Go Box
6. Drink Sister Drink
7. The Long Goodbye
8. Babooshka 2009
9. I´m Broke
10. Fakebling
11. If You Were Mine
12. So Beautiful
13. Cumpletely Happy

Miss Platnum - The Sweetest Hangover

Album Cover von Miss Platnum - The Sweetest Hangover

Estelle – Shine (Album)

Samstag, 14. März 2009

Dieses Album kam mir durch Zufall in die Finger. Und da ich “American Boy” ziemlich tanzbar und gut hörbar fand, hab ich einfach mal rein gehört und wurde ziemlich überrascht.

Mal wieder bestätigt sich, dass man einen Künstler wirklich erst beurteilen sollte, wenn man sich seine Alben anhört. Bei Estelle ging ich davon aus, dass sie, wie alle anderen RnB-Sängerinnen, ein dementsprechendes Album herausbringt. Doch dieses stimmt nur im weitesten Sinne. Das Album ist geprägt von Vielseitigkeit und es mach Spaß es zu hören. Beeinflusst von Gospel, Rap und ner guten Portion Soul hat diese Platte echt was zu bieten. Nur einige Lieder klingen für mich wie die komerzielle RnB Mucke. Alle anderen haben jeweils eine kleine Besonderheit. Ebenso ist es eines der fröhlichsten und unbeschwertesten Alben, die ich in letzter Zeit gehört habe. Ich bin echt gespannt, ob Estelle die (ein Glück) nicht übertriebene Neuartikeit ihrer RnB-Musik weiterhin verfolgt. Also her mit dem neuen Album… Das soll übrigens dieses Jahr raus kommen.

Weiterlesen könnt ihr auf visualblog.de, musik-magazin.blog.de und musik.germanblogs.de. Tolles Interview mit Estelle gibts im nellomag.de und schaut euch mal den Blog zur Seite an. Echt schön gemacht.

Hier die Playlist:

1. Wait a Minute (Just a Touch)
2. No Substitute Love
3. American Boy
4. More Than Friends
5. Magnificent
6. Come Over
7. So Much Out the Way
8. In the Rain
9. Back in Love
10. You Are
11. Pretty Please (Love Me)
12. Shine

Estelle auf dem Cover von Shine

Estelle auf dem Cover von Shine