Archiv für die Kategorie ‘Pop’

Emily Osment – All the Right Wrongs

Samstag, 21. November 2009

Bekannt geworden ist Emily Osment durch den Film “Hannah Montana” und diverse Auftritte in der Vergangenheit bei Teeni-Filmen. Nun greift die 17-Jährige auch zum Mikrofon und möchte die Charts erobern. Ihre erste EP umfasst 6 Lieder und zeigt welche Stimmvielfalt in Emily Osment steckt. Schlecht ist es nicht, es ist eben Pop mit Rock-Elementen. Und die Zielgruppe sind wohl eher die Gleichaltrigen. Ich traue Emily Osmet aber doch einen Chart-Hit zu, die Lieder hören sich sauber produziert an und habe eingänige Melodien. Erinnert mich irgendwie an die junge Avril Lavigne, wenn auch das Image vollkommen anders ist.

Playlist:

1. All the Way Up
2. Average Girl
3. Found Out About You
4. I Hate the Homecoming Queen
5. You Are the Only One
6. What About Me

Cover:

Emily Osment auf dem Cover zu All the Right Wrongs

Emily Osment auf dem Cover zu All the Right Wrongs

Emiliana Torrini – Me And Armini

Sonntag, 25. Oktober 2009

“My heart is beating like ab jungle drum…” Wer hatte dieses Lied den Sommer 2009 nicht im Ohr? Er lief ja auch ziemlich oft im Radio. Mir hat es gefallen und daher hab ich mir auch das Album besorgt und war gespannt.

Ich habe mir das Album einmal öfter angehört und eine Sache fällt auf: Jungle Drum ist das einzige schnellere Lied. Das hätte ich nicht erwartet, da Emiliana Torrini doch so ein lustiges, schnelles und außergewöhnliches Video gemacht hat. Es ist wirklich so, dass alle anderen Lieder langsam und einfühlsam sind. Davon bin ich immer noch so überrascht, dass es mir schwer fällt ein Fazit zu ziehen. Ich versuch es aber trotzdem mal ganz kurz. Die beste Bezeichnung für das Album ist einfach nur “SCHÖN”. Gerade jetzt im Herbst eine super CD, um gemütlich im Bett einen Tee zu trinken oder mit der/dem Liebsten zu kuscheln.

Einige Videos von Emiliana Torrini findet ihr hier und hier. Mehr Text hier und in diesem Blog.

Hier die kuschelige Liederliste:

1. Firehead
2. Me And Armini
3. Birds
4. Heard It All Before
5. Ha Ha
6. Big Jumps
7. Jungle Drum
8. Hold Heart
9. Gun
10. Beggar´s Prayer
11. Dead Duck
12. Bleeder

Cover: Emiliana Torrini -  Me And Armini

Cover: Emiliana Torrini - Me And Armini

The Lovedrunks – Light Bulbs Explode

Freitag, 23. Oktober 2009

Die Lovedrunks sind eine frische deutsche Pop-Band, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere steht. Ihr Album “Light Bulbs Explode” enthält elf Songs in denen die Band beweist, dass sie etwas von Musik versteht. Der Sänger der Band hat Potential und kann dieses im weiteren Verlauf der Bandkarriere sicherlich noch weiter ausbauen. Den Musiker hört man an, dass sie wissen was sie tun. Insgesamt eine Runde Sache.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die Liederreihenfolge, da ich persönlich einen anderen Titel an den Anfang der CD gesetzt hätte. Denn der erste Eindruck zählt. Das Album ist nicht langweilig und mit der Erfahrung werden die vier Jungs sicherlich noch mehr aus sich herausholen.

Weitere Rezensionen:

Das Cover:

The Lovedrunks - Light Bulbs Explode

The Lovedrunks - Light Bulbs Explode

Paolo Nutini – Sunny Side Up (Album)

Dienstag, 22. September 2009

Das erste Mal hörte ich von Paolo Nutini, als eine Freundin ihn als *räusper* geile Sau bezeichnete und meinte, ich solle doch unbedingt mal seine Musik hören. Also suchte ich erstmal nach ihm und was ich fand, fand ich nett. Mehr nicht. Daher war ich gespannt, als ich hörte, dass er auch auf dem Hurricane zu sehen sein würde.

Eines hat er mit Lily Allen gemeinsam: Er war auf der Bühne total breit. Ob von Getränken oder anderen Mittelchen. Auf jeden Fall hatte er 80% der Zeit die Augen geschlossen und sang einfach so vor sich hin. Was einen guten Künstler für mich ausmacht ist eine super Bühnenpräsenz. Und trotzdem er offensichtlich nicht so ganz bei Sinnen war, hat es sehr viel Spaß gemacht ihn performen zu sehen. Das ganze Konzert über verbreitete er eine spaßige Leichtigkeit, die sich auch in seiner Musik wiederfinden lässt.

Ein Glück hat das Album etwas von dieser Leichtigkeit abbekommen. Erwähnenswert ist natürlich auch seine sehr auffällige aber super Stimme, von der man erst denkt, dass er zu viel gesoffen hat. Was er ja vielleicht auch hat ;-) Ich war ein wenig überrascht, dass das Album eine solche Bandbreite an verschiedenen Stilen aufweist. Auf dem Hurricane war es hauptsächlich Ska, was einen zum Bewegen brachte. Auf dem Album ist es eine bunte Mischung aus Ska, Pop, Reggae und Country. Von allem aber nur so leicht, dass man auch als z.B. Nicht-Country-Fan keine Angst vor Enttäuschungen haben muss. Und auch über ein zwei Ohrwürmer darf man sich freuen. Ein schönes leichtes Album, dass man sich gut anhören aber als Nicht-Fan nicht unbedingt kaufen muss.

Über Paolo Nutini haben auch schon AlternativMusik.de, dasDanyWeb.de und lutz-tommy.de berichtet.

Hier die Lieder des Albums:

1. 10/10
2. Coming Up Easy
3. Growing Up Beside
4. Candy
5. Tricks Of The Trade
6. Pencil Full Of Lead
7. No Other Way
8. High Hopes
9. Chamber Music
10. Simple Things
11. Worried Man
12. Keep Rolling

Cover von Paolo Nutini zu Sunny Side Up

Cover von Paolo Nutini zu Sunny Side Up

The Do – A Mouthful

Mittwoch, 19. August 2009

The Do kam in mein Leben, als ich müde im Konzert-Zelt auf dem Hurricane 2009 stand. Eigentlich warteten wir auf eine andere Band, doch irgendwie konnte ich meine Ohren nicht vor der Musik von The Do verschließen. Von der Bühne ging eine gewisse Energie aus, von der ich selbst in der letzten Reihe etwas spüren durfte. Die melancholisch angehauchten Lieder haben trotz, oder gerade weil sie diese ganz besondere Stimmung haben, eine besondere Wirkung auf mich. Wie vielleicht in anderen Artikeln deutlich wurde, muss mich die Musik mitreißen, damit ich ihr Gutes abgewinnen kann. The Do hat es mal wieder geschafft.

Ihre Musik hat mich zum genauen Hinhören und zum Träumen gebracht, obwohl die doch rauszuhörende Indie-Richtung kein Freund von mir ist. Es hört sich nach mehr an, als nach einfachem Pop. Das könnte an den Texten liegen, die die finnische Gruppe mit ihrer leichten aber trotzdem nicht einfachen Musik umtönen. Oder aber an der Abwechslung zwischen Spaß, Melancholie, Verliebt sein usw. Lautes und auch leises Hören ist hier zu empfehlen. Zwischendurch, in kleinen Momenten hat mich die Stimme der Sängerin ein wenig genervt. In den hohen Tönen kommt sich ab und zu leicht quäkig rüber, was allerdings nicht an der Ästhetik des Albums rüttelt. Fazit: Schlicht und Schön.

Zum weiterlesen gibt es diesmal ein Interview auf stylespion.de und weitere Berichte über The Do auf 78s.ch, sonic-reducer.de, lesmads.de und mainstage.de.

Hier die Playlist:

1. In My Box
2. Playground Hustel
3. At Last!
4. On My Shoulders
5. Song For Lovers
6. The Bridge Is Broken
7. Stay (Just A Little Bit More)
8. Unissasi Laulelet
9. Tammie
10. Queen Dot Kong
11. Coda
12. Searching Gold
13. Whe Was I Last Home
14. Travel Light
15. Aha

Cover "The Do - A Mouthful"

Cover "The Do - A Mouthful"

Lilly Allen – It´s Not Me, It´s You (Album)

Dienstag, 02. Juni 2009

Wie genau ich auf dieses Album gekommen bin, weiß ich selber nicht so genau. Ich glaube, dass ich unbewusst viel über Lily im Radio und Fernsehen gehört habe. Jedenfalls kam mir plötzlich das Lied “Smile” in den Sinn. Dieses Lied mochte ich damals, 2006, sehr gerne und dachte mir: Was du damals gut gefunden hast, kann doch heute nicht so schlecht sein. Dieses hat sich im Großen und Ganzen bestätigt.

Das Album bietet teilweise verschiedene Musikelemente, wie z.B. in “It´s Not Fair”, das abgesehen vom Video einen gewissen Country-Style enthält. Das gesamte Album ist jedoch eine Pop-Platte, die sich auf einen elektronischen Grund stützt. Und das ist auch mein Kritikpunkt. Viele Lieder könnten das gewisse Etwas haben, wäre da nicht dieses synthetisch Elektronische. Trotzdem durchzieht die ganze Platte eine gewisse Leichtigkeit, die bestimmt zum großen Teil von Lilys Stimme abhängt. Daher kann man sie getrost auflegen, wenn man ein wenig Lust auf ein nettes Popowackeln hat. Ob es sich lohnt dieses Album anzuschaffen, kann ich garnicht genau sagen. Wer allerdings kein Pop-Elektro-Fan ist, sollte die Finger von ihr lassen. Mein Tipp wäre vorher so oder so: trotz Kennen der Singles auch mal in die anderen Lieder reinhören.

Mehr Informationen auf hierbleibich.de. Nicht nur musikalisch macht Lilly Allen Schlagzeile, wie Otto.de berichtet ist sie das neue Chanel Gesicht.

Die Playlist:

1. Everyone’s at It
2. Fear
3. Not Fair
4. 22
5. I Could Say
6. Back to the Start
7. Never Gonna Happen
8. F*** You
9. Who’d Have Known
10. Chinese
11. Him
12. He Wasn’t There

Das Cover:

Das Cover zu Its not me its you von Lilly Allen

Das Cover zu Its not me its you von Lilly Allen

Razorlight – Slipway Fires (Album)

Dienstag, 10. März 2009

Laut Wikipedia machen Razorlight Musik aus dem Genre Indie-Rock und Britpop. Für mich ist es einfach nur Pop, und Pop kann mich selten überzeugen. Razorlight haben es aber geschafft. Nach dem x-ten Durchhören steht mein Urteil fest: Hörenswertes Album!

Besonders die Lieder “You and the Rest”, “North London Trash” und “Burberry Blue Eyes” überzeugen mit simplem, aber eingängigen Beat und vermitteln auch eine eher positive Stimmung. Ich hab vorher noch nie ein Album von Razorlight gehört, kann es also nicht mit anderen Alben der Band vergleichen, bin aber positive überrascht von der Platte. Der kommerzielle Erfolg der Indie-Band ist mit dem derzeitigen Platz 3 in den deutschen Album-Charts (Stand 10.03.09) jedenfalls unumstritten.

Gute Songs attestiert auch bumbanet.de, linksabbieger und viele Punkte vergibt indigoidian.de . Eher kritische Töne dagegen auf whitetapes.de.

Hier noch die Playlist:

1. Wire to Wire
2. Hostage of Love
3. You and the Rest
4. Tabloid Lover
5. North London Trash
6. 60 Thompson
7. Stinger
8. Burberry Blue Eyes
9. Blood for Wild Blood
10. Monster Boots
11. The House

Und natürlich noch das Cover:

Razorlight auf dem Cover von "Slipway Fires"

Razorlight auf dem Cover von Slipway Fires

The Bird And The Bee – Ray Guns Are Not Just Future (Album)

Dienstag, 03. Februar 2009

Ja, The Bird And The Bee. Seit Langem war ich auf der Suche nach irgendeiner Musik, die mich nicht nervt und irgendwie etwas Neues für mich bereit hält. In dieser Band habe ich es endlich gefunden.

Auf der schon leicht aussichtslosen Suche stieß ich über nicorola auf The Bird And The Bee. Ich hörte dieses eine Lied, “My Love”, und wollte mehr. Als ich dann endlich das Album hatte, hab ich drei Tage lang nichts anderes gehört.

Der Misch Masch aus Elektro, leichtem Indie, Pop und der Stimme von “The Bee” Inara George hat mich voll überzeugt. Von tanzbar bis nachdenklich ist alles dabei. Dabei sind die Texte auf eine tolle Art trotzdem von einer Leichtigkeit, die mich fansziniert. Vielleicht liegt es an Inaras Stimme oder dem instrumentalen Talent von “The Bird” Greg Kurstin. Jedenfalls gefällt mir die Mischung aus entweder leichten Texten und anspruchsvoller Musik, oder die aus schon fast lyrischen Texten mit der passend zurückhaltenden Instrumental-Begleitung. Alles in allem ein SEHR empfehlenswertes Album, bei dem sich das Reinhören lohnt, wenn man keine Probleme mit hohem Frauengesang hat.

Einige Blogs haben “The Bird And The Bee” auch für sich endteckt, z.b. Danyweb und lpmdesign. Vor allem das von einem Fan kreierte Video zu “Again & Again” (auf einem früheren Album) hat in der Mac-Welt hohe Wellen geschlagen, wie man hier, hier und hier sieht.

Noch die Playliste + Cover:

1. Fanfare
2. My Love
3. Diamond Dave
4. What’s in the Middle
5. Ray Gun
6. Love Letter to Japan
7. Meteor
8. Baby
9. Phil Polite
10. Dance Song
11. You’re a Cad
12. Witch
13. Birthday
14. Lifespan of a Fly

Das Cover von The Bird And The Bee für das 2009 erschiene Album "Ray Guns Are Not Just The Future"

Das Cover von The Bird And The Bee für das 2009 erschienene Album "Ray Guns Are Not Just The Future"