Archiv für die Kategorie ‘Pop-Rock’

Some & Any – First Shot

Dienstag, 22. Dezember 2009

Ja ja…die Popstars. Wieder gibt es eine neue Band. Name siehe oben. Bei den Fans kam dieser anscheinend nicht so gut an. Das Finale, ja ich habe es mir angesehen, war ein wenig gedrückt durch die Buh-Rufe, die die Kandidaten ertragen mussten, als der Name der Band veröffentlicht wurde. Mir persönlich ist der Name egal, solange die Musik stimmt. Da es sich hier mal wieder um Pop-Rock handelt, versuche ich so wenig subjektiv wie möglich zu sein.

Über die Fähigkeiten der Sängerin des Duos lässt sich streiten. Sie hat schon eine interessante Stimme, allerdings glaube ich, dass sie noch ein wenig mehr an ihr arbeiten könnte. Aber im Studio kann man ja viel machen;-) Der männliche Part des Duos hat da schon ein wenig mehr drauf. Weiß allerdings nicht, ob beide wirklich diese rockige Schiene hinbekommen, die die Popstars-Produzenten dieses mal eingeschlagen haben.

Und nun zur Musik des Albums: Ich bin, wie schon oft geschrieben, nicht so der Pop-Rock-Fan. Und dieses Album fällt genau in diese Kategorie. Was nicht heißen soll, dass es nichts Posititves zu sagen gibt. Das erste Lied “Last Man Standing” ist schon ein Ohrwurm, den man nicht so schnell aus dem Kopf bekommt. Die folgenden hören sich ziemlich gleich an. Erst  “Too Perfect” lässt einen wieder aufhorchen. Hört sich ganz nett an. Ebenso hat “Mechanical Heart” leichtes Gänsehaut-Feeling. Aber leider leider war es das dann auch schon. Das Album ist für ein Debut ok, wenn man bedenkt, dass die Lieder ja vorgegeben sind. Allerdings ist es mir zu unecht, man hört zu viel elektronische Bearbeitung. Aber auch wie bei den Queensberrys: wenn sich Some&Any RICHTIG anstrengen und irgendwann auf eigenen Beinen stehen, trau ich ihnen schon ein bisschen mehr zu. Mal schauen.

Hier die Playliste:

1. Last Man Standing
2. Heartbreaker
3. Love Is The Answer
4. If Only
5. Together Alone
6. A Little Bit Of Love
7. Story To Tell
8. Hijack My Heart
9. Electrify Me
10. Too Perfect
11. I Wish You Knew
12. Mechanical Heart (Feat. Michelle Leonard)

Und das Cover von Some and Any:

Some and Any - First Shot

Some and Any - First Shot

The Ting Tings – We Started Nothing (Album)

Sonntag, 15. Februar 2009

Ach was für ein Name und was für ein tolles Album… Selbst meine Mutter mag es :-D Einfach nur super Gute-Laune-Musik zum Tanzen und Spaß haben. Man kann nicht still sitzen, wenn man diese Band hört.  Und diese tolle Stimmung wird mit den einfachsten Mitteln erzeugt: fähige Musiker und ein geiler Beat.

Negatives gibt es zu diesem Album kaum zu sagen. Eventuell kann einem die Stimme der Sängerin ab einem bestimmten Zeitpunkt auf die Nerven gehen. Aber ich finde, dass das durch die Vielfalt an Liedern wieder wett gemacht wird. Ein Album, dass nicht nur Tanz-Lieder, z.B. That´s Not My Name, sondern auch schöne Musik einfach zum Zuhören bietet, z.B. Traffic Light.

Alles in Allem wieder ein sehr empfehlenswertes Album, zu dem ich allen rate, die keine Lust mehr auf Depri-Rock haben… Ein Hoch auf die Ting Tings!

Viele positive Meinungen hab ich noch von Agent Smith, Herr Salami und im Mixtapemagazin. Und was ist das? Nein, 2 Bloggern gefällt es tatsächlich nicht. Mucke.wordpress.com und messitschbyburns.de. Kein Problem, jeder hat eine andere Meinung zum Album. Ich finde es jedenfalls klasse.

Hier die Playlist:

1. Great DJ
2. That’s Not My Name
3. Fruit Machine
4. Traffic Light
5. Shut Up And Let Me Go
6. Keep Your Head
7. Be The One
8. We Walk
9. Impacilla Carpisung
10. We Started Nothing

Das Cover von The Ting Tings - We started nothing

Das Cover von The Ting Tings - We started nothing

Franz Ferdinand – Tonight (Album)

Montag, 02. Februar 2009

Endlich hab ich Zeit über das neue Franz Ferdinand Album zu schreiben. Seit dem offiziellen Release (und eigentlich schon weit vorher) wurde viel über das Album geschrieben und nun komm auch ich in den Genuss das Album von vorne bis hinten durchzuhören.

Die 12 Songs klingen eindeutig nach Franz Ferdinand, driften meiner Meinung nach aber teilweise zu sehr in das normale Pop-Geträller ab. Da würde ich mir manche Lieder rockiger, einfach etwas schneller wünschen. Das Album ist gut, aber mehr dann auch nicht. Gefallen hat mir vor allem “What She Came For” und die erste Single-Auskopplung “Ulysses”. “Tonight” ist ein Album bei dem einfach jeder selbst reinhören muss.

Wie schon oben beschrieben, haben unzählige Zeitungen, Magazine und natürlich auch Blogs über Franz Ferdinand geschrieben, ich hab mal versucht die Besten rauszufischen:

Das sollte erstmal reichen, gerade bei dieses Album muss wohl jeder selbst hören, um sich eine richtige Meinung zu bilden.

Noch die Playlist:

1. Ulysses
2. Turn It On
3. No You Girls
4. Send Him Away
5. Twilight Omens
6. Bite Hard
7. What She Came For
8. Live Alone
9. Can’t Stop Feeling
10. Lucid Dreams
11. Dream Again
12. Katherine Kiss Me

Das Cover zu Tonight von Franz Ferdinand

Das Cover zu Tonight von Franz Ferdinand

Pink – Funhouse (Album)

Dienstag, 30. Dezember 2008

Die stimmenbegabte Pink brachte dieses Album heraus, ohne den größten Beweggrund für die meisten Songs zu verbergen: die Trennung von ihrem Mann. Dieses Ereignis prägt meiner Meinung nach das gesamte Album. Die Abrechnung mit der Vergangenheit wird deutlich. Dieses erkennt man auch an der ersten Single-Auskopplung “So What”. In einem Interview sagte Pink, dass man trotz schlechter Zeiten Spaß haben könne und müsse und dieses in ihrem Album eine weitere Inspiration gewesen sei. Dieser “Spaß” ist meiner Meinung nach nicht zu erkennen.

Der Großteil der Lieder hat einen nachdenklichen und bzw. oder schmerzhaften Mitklang, der sich komplett durch das ganze Album zieht. Auch nach mehrmaligen Hören konnte ich diesen Eindruck nicht loswerden. Darunter leiden gerade die “Fun”-Lieder. Sie klingen unterschwellig nach einer frustrierten Frau, die krampfhaft versucht ihren Kummer durch Spaß zu vergessen. Kurz gesagt: die Lieder klingen aufgesetzt und energielos. Dem entgegen strotzen die langsameren Songs von Gefühlen und bringen diese nachvollziehbar und hineinversetzbar rüber.

Das Singen von nachdenklichen Lieder liegt Pink meiner Meinung nach mehr, da sie hier ihre stimmlichen Qualitäten eindrucksvoll beweisen kann. Da sie sich (LEIDER) für die Pop-Rock-Richtung entschieden hat, bleiben ihr, wie auch schon in den Alben zuvor, nur diese Lieder, um ihr Können zu beweisen. Hätte ich einen Wunsch frei, würde Pink endlich mehr in die Rock-Richtung gehen, da ich finde, dass es an der Zeit ist etwas Neues und ich denke auch für sie Passenderes auszuprobieren.

Mehr Rezensionen gibt es hier und hier. Übrigens kommt Pink 2009 nach Deutschland. Daten für die Funhouse Tour 2009 findet ihr auf diestollis.de und stageblog.de.

Playlist:
1. So What
2. Sober
3. I Don’t Believe You
4. One Foot Wrong
5. Please Don’t Leave Me
6. Bad Influence
7. Funhouse
8. Crystal Ball
9. Mean
10. It’s All Your Fault
11. Ave Mary A
12. Glitter in the Air

Das Cover zu Pink - Funhouse

Das Cover zu Pink - Funhouse