Archiv für die Kategorie ‘Pop’

Kesha – Animal

Samstag, 19. Juni 2010

Die junge Dame sah ich das erste Mal in ihrem Video zu “Tik Tok” durch´s Fernsehen laufen. Und ab dann war sie irgendwie überall. Im Tanzschuppen, im Radio, in allen möglichen Fernsehshows. Das erste Mal reden hörte ich sie dann bei TV total, wo sie dann auch live sang. Das hat sie ganz gut gemacht. Und wie das eine mit schwarzer Farbe bemalte Teen-Göre so macht, spritze sie die Leute mit Glitter voll und hatte die Schuhe ganz lässig auf dem Sessel druff… Und genau so ist auch ihre Musik.

Sie macht eine Mischung aus  ”ich bin voll die Göre und total frech” und “hach ich hab ja so kirbbelige Gefühle für alles mögliche”. Perfekt für Teens! Sie spricht in ihren Songs Themen wie Party, ältere Menschen sind Dinos und “Blah Blah Blah” an. Wenn ich mich zurück an meine aufmüpfige Phase erinnere, hätte die Kesha super in mein Stimmungsgewirr gepasst. Davon mal abgesehen kann sie live ganz gut singen. Ihre Schreibe ist Teen-Dance-Pop erster Sahne mit einem bisschen von allen Musikrichtungen, die gerade so angesagt sind. Leider ist genau das auch das kleine Manko. Dafür, dass sie, soweit ich das mitbekommen habe, ganz passabel singen kann, ist ihre Stimme VIEL zu sehr vermixt und mit Effekten belegt. Daher klingt es öfter leicht überdreht und ja…künstlich. Ich persönlich kann mir ihre Scheibe nicht durchgängig anhören. Aber zum Rumhüpfen mit Sekt-trinkenden Mädels ist sie bestens geeignet.

Hier die Lieder:
1. Your Love Is My Drug
2. Tik Tok
3. Take It Off
4. Kiss N Tell
5. Stephen
6. Blah Blah Blah (explicit)
7. Hungover
8. Party At A Rich Dude´s House
9. Backstabber
10. Blind
11. Dinosaur
12. Dancing With Tears In My Eyes
13. Boots & Boys
14. Animal
15. VIP

Kate Nash – My Best Friend Is You

Montag, 03. Mai 2010

ENDLICH!!! Das neue Album von Kate ist da… Alleine deswegen bin ich ne Woche überglücklich durch die Gegend gelaufen. Doch zuerst war ich ein wenig… ja… ein wenig ohne Meinung. Kates neues Album ist einfach anderes als ihr erstes.
Doch: ich bin begeistert. Es ist zwar anders aber es ist toll. Das Hauptthema des neuen Albums ist Freundschaft. Und das betrifft ja jeden irgendwie. Allgemein steckt einfach mehr in den Liedern. Mehr Schlagzeug, mehr Effekte, mehr von allem. Aber nicht zu viel. Und jedes Musik Lied ist für sich ganz eigen. Die Texte hinterlassen den Eindruck, dass Kate mit ihnen ordentlich was sagen wollte. Ich finde es sehr persönlich. Über My Best Friend Is You sollte man sich einfach eine eigene Meinung bilden. Entweder man mag Kates experimentellen Klang oder halt nicht. Das Wichtigste für mich ist jedoch ganz einfach: Kate hat etwas Neues geschaffen und ist sich selbst trotzdem treu geblieben.

Und hier die Lieder-Liste:

1. Paris
2. Kiss That Grrrl
3. Don´t Yout Want To Share The Guilt?
4. I Just Love You More
5. Do-Wah-Doo
6. Take Me To A Higher Plane
7. I´ve Got A Secret
8. Mansion Song
9. Early Christmas Present
10. Later ON
11. Pickpocket
12. You Were So Far Away
13. I Hate Seagulls

Das Cover von Kate Nash zu My best friend is you

Das Cover von Kate Nash zu My best friend is you

Video: Kate Nash – Do Wah Doo

Samstag, 20. März 2010

Da ist sie wieder! Die liebe Kate Nash… Ich bin so gespannt auf ihr neues Album “My Best Friend Is You”, das am 23. April rauskommt. Für alle, die nicht mehr so lange warten wollen zu ihrer Musik zu tanzen, ist hier das Video zu ihrer ersten Single “Do Wah Doo”.

Daniel Merriweather – Love & War

Sonntag, 21. Februar 2010

Auf Daniel Merriweather wurde ich auf ganz konventionellem Wege aufmerksam: Fernsehwerbung. Ich weiß nicht auf was für einem Sender, aber irgendwo kam alle zwei Minuten Werbung für das Album. Davon war ich ziemlich genervt und hab es so gut es ging ignoriert. Allerdings konnte ich nicht mehr weghören, als der gute Daniel im Radio gespielt wurde. Da stellte sich mir die Frage: wer war das denn nochmal? Coole Stimme, cooler Beat. Gefällt. Ach ja, der Typ aus der nervigen Werbung. Also hören wir da doch mal rein.

Und auch das Album gefällt. Merriweather besingt das Leben und die Liebe in allen möglichen Formen. Ein bisschen Jazz, ein bisschen Gospel, ein bisschen Pop, ein bisschen Soul…eine bunte abwechslungsreiche Mischung. Ideal zum Zugfahren! Man kann aus dem Fenster schauen und die Gedanken schweifen lassen, laut drehen, wenn nervige Kinder schreien oder einfach schön träumen, wenn man sich auf zuhause oder die Liebsten freut. Gut ist auch, dass es zwar mainstreammäßig gepusht wird, aber trotzdem irgendwie einzigartig ist. Hoffentlich kann sich der Typ mit der lässigen, rauchigen und romantischen Stimme selber treu bleiben.

Weitere Kommentare habe ich in der Pizzaschachtel und auf Queer gefunden.

Hier die Liederliste:

1. For Your Money
2. Impossible
3. Change
4. Chainsaw
5. Cigarettes
6. Red
7. Could You
8. Not Giving Up
9. Getting Out
10. Water And A Flame
11. Live By Night
12. Giving Everything Away For Free

Daniel Merriweather auf dem Cover von Love and War

Daniel Merriweather auf dem Cover von Love and War

Luxuslärm – So laut ich kann

Montag, 15. Februar 2010

Das zweite Album “So laut ich kann” von Luxuslärm bietet geradlinigen deutschen Pop. Etwas schnellere Songs wechseln sich mit Balladen ab und jeder Song ist ein Angriff auf die Charts-Spitze. Experimente oder Rock-Songs vermisste man auf der Platte allerdings vollkommen. Nach dem Album “1000 km bis zum Meer” soll nun der kommerzielle Erfolg geschafft werden. Durch die Besetzung (Frauengesang und Männer an den Instrumenten) und den weichen Pop-Songs sind Vergleiche mit Bands wie Juli, Silbermond und Wir sind Helden unausweichlich. Ob Luxuslärm wirklich an den Erfolg dieser Bands anknüpfen kann, wird sich zeigen. Für mich bietet das Album dafür aber zu wenige Highlights.

Die Playlist:

1. Sag es wie es ist!
2. Sie sieht es nicht
3. Nichts ist zu spät
4. Feuer
5. Jemand anders sein
6. Du weisst nicht wie das ist
7. Komm’ ins Licht
8. Vergessen zu vergessen
9. Regen
10. Leb’ deine Träume
11. Schrei so laut ich kann
12. Etwas bleibt
13. Wirf den 1. Stein
14. Letzter Tag

Das Cover von Luxuslärm:

Das Cover von Luxuslärm zu So laut ich kann

Luxuslärm auf dem Cover zu So laut ich kann

Some & Any – First Shot

Dienstag, 22. Dezember 2009

Ja ja…die Popstars. Wieder gibt es eine neue Band. Name siehe oben. Bei den Fans kam dieser anscheinend nicht so gut an. Das Finale, ja ich habe es mir angesehen, war ein wenig gedrückt durch die Buh-Rufe, die die Kandidaten ertragen mussten, als der Name der Band veröffentlicht wurde. Mir persönlich ist der Name egal, solange die Musik stimmt. Da es sich hier mal wieder um Pop-Rock handelt, versuche ich so wenig subjektiv wie möglich zu sein.

Über die Fähigkeiten der Sängerin des Duos lässt sich streiten. Sie hat schon eine interessante Stimme, allerdings glaube ich, dass sie noch ein wenig mehr an ihr arbeiten könnte. Aber im Studio kann man ja viel machen;-) Der männliche Part des Duos hat da schon ein wenig mehr drauf. Weiß allerdings nicht, ob beide wirklich diese rockige Schiene hinbekommen, die die Popstars-Produzenten dieses mal eingeschlagen haben.

Und nun zur Musik des Albums: Ich bin, wie schon oft geschrieben, nicht so der Pop-Rock-Fan. Und dieses Album fällt genau in diese Kategorie. Was nicht heißen soll, dass es nichts Posititves zu sagen gibt. Das erste Lied “Last Man Standing” ist schon ein Ohrwurm, den man nicht so schnell aus dem Kopf bekommt. Die folgenden hören sich ziemlich gleich an. Erst  “Too Perfect” lässt einen wieder aufhorchen. Hört sich ganz nett an. Ebenso hat “Mechanical Heart” leichtes Gänsehaut-Feeling. Aber leider leider war es das dann auch schon. Das Album ist für ein Debut ok, wenn man bedenkt, dass die Lieder ja vorgegeben sind. Allerdings ist es mir zu unecht, man hört zu viel elektronische Bearbeitung. Aber auch wie bei den Queensberrys: wenn sich Some&Any RICHTIG anstrengen und irgendwann auf eigenen Beinen stehen, trau ich ihnen schon ein bisschen mehr zu. Mal schauen.

Hier die Playliste:

1. Last Man Standing
2. Heartbreaker
3. Love Is The Answer
4. If Only
5. Together Alone
6. A Little Bit Of Love
7. Story To Tell
8. Hijack My Heart
9. Electrify Me
10. Too Perfect
11. I Wish You Knew
12. Mechanical Heart (Feat. Michelle Leonard)

Und das Cover von Some and Any:

Some and Any - First Shot

Some and Any - First Shot

Miss Platnum – The Sweetest Hangover

Donnerstag, 03. Dezember 2009

Fernsehen bildet doch…denn über eine MTV-Sendung bin ich auf die gute Miss Platnum aufmerksam geworden. Sie hatte einen Auftritt mit ihrem Song “She Moved In” und hat mich neugierig gemacht

Daher hab ich mir das Album besorgt und mal gehört, was die Gute so zu bieten hat. Und ich muss sagen, sie hat einiges zu bieten! Von total voll Energie und tanzbar bis ruhig und nachdenklich. Alles dabei. Besonders gefallen mir die rumänischen Musikelemente. Sie gehen ins Blut und man hat endlich mal wieder das Gefühl etwas Neues zu hören. Nicht nur diesen durchgewaschenen Pop-Kram, der leider auf zu vielen Alben zu finden ist. Miss Platnum ist nach Medien auch dicke mit Peter Fox. Meiner Meinung nach hört man das an der einen oder anderen Stelle deutlich raus. Find ich gut. Denn auf dem Album von Miss Platnum ist genau die Abwechslung, die mir bei Peter Fox gefehlt hat.

Hier habt ihr die Playlist:

1. Why Did You Do It
2. She Moved In
3. Bollywood Movie
4. Don´t Go To Strangers
5. Where Did You Go Box
6. Drink Sister Drink
7. The Long Goodbye
8. Babooshka 2009
9. I´m Broke
10. Fakebling
11. If You Were Mine
12. So Beautiful
13. Cumpletely Happy

Miss Platnum - The Sweetest Hangover

Album Cover von Miss Platnum - The Sweetest Hangover

Robbie Williams – Reality Killed The Video Star

Dienstag, 01. Dezember 2009

Ja… der Robbie. Früher war ich ein ein rieeeesen großer Fan von ihm. Sing When Your Winning… Super! Swing Wheny Your Winning… Klasse. Doch dann ging es bergab. Escapolity hab ich mir auch noch zugelegt. Aber dann verging mir die Lust. Seine Musik hat angefangen mich zu langweilen. Und genau das führt sich auf dem neuen Album “Reality Killed The Video Star” bedauerlicherweise fort.

Irgendwie will der Funke einfach nicht überspringen. Ab Anfang hatte ich das Gefühl, dass ich seine Lieder schonmal gehört habe. Ob von ihm oder von irgendwem anders. Leider leider kommt es mir auch so vor, als wenn der liebe Robbie seine besten Zeiten hinter sich hat. Es ist nix Neues auf der CD. Zumindest in musikalischer Hinsicht. Es ist ein bisschen Mix aus all seinen Alben. Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon aber nichts wirklich greifbares. Genau. Für mich ist das Album einfach nicht greifbar. Mag sein, dass seine Texte sehr tiefsinnig sind und er sich einfach im Laufe der Jahre verändert hat. Aber dann muss ich sagen, bin ich die längste Zeit ein Musik-von-Robbie-Fan gewesen. An seinen Live-Qualitäten möchte ich nix kritisieren. Er ist einfach eine Rampensau. Allerdings hat er den Höhepunkt seiner Album-Karriere eindeutig hinter sich. Aber wer weiß. Ich habe mir mal sagen lassen, Männer seien wie Wein. Je älter, desto besser oder so… Vielleicht hält sich Herr Williams an dieses Sprichwort und kommt in ein paar Jahren mit etwas ganz Großem.

Hier die Lieder des Albums:

1. Morning Sun
2. Bodies
3. You Know Me
4. Blasphemy
5. Do You Mind
6. Last Days Of Disco
7. Somewhere
8. Deceptacon
9. Starstruck
10. Difficult For Weirdos
11. Superblind
12. Won´t Do That
13. Morning Sun Reprise
14. Bodies (Cahill Refix)

Das Cover:

Robbie Williams auf dem Cover Reality Killed The Video Star

Robbie Williams auf dem Cover Reality Killed The Video Star