Archiv für die Kategorie ‘Indie’

Jet – Shaka Rock

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Jet haben 2009 ihr drittes Album veröffentlicht und mit dieser Platte genau meinen Geschmack getroffen. Großartige Melodien und teilweise auch sehr rockige Elemente lassen das Album rundum perfekt wirken.

Die Australier bieten auf “Shaka Rock” viel Abwechslung und ich kann kein Lied finden, das mir nicht gefällt. Da wird über Pop, Indie und Rock jedes Genre bedient und kein Lied hört sich wie das davor an. So kann man die 12 Lieder einfach durchhören und langweilt sich nie.

Einen klaren Kauftipp sprechen auch neosounds.de, Sebastian und Irene. Ein interessantes Interview gibt es auf 78s.ch.

Playlist:

1. K.I.A. (Killed In Action)
2. Beat On Repeat
3. She’s A Genius
4. Black Hearts (On Fire)
5. Seventeen
6. La Di Da
7. Goodbye Hollywood
8. Walk
9. Times Like This
10. Let Me Out
11. Start The Show
12. She Holds A Grudge

Cover zu Jet – Shaka Rock:

Das Jet-Cover von Shaka Rock

Das Jet-Cover von Shaka Rock

The Do – A Mouthful

Mittwoch, 19. August 2009

The Do kam in mein Leben, als ich müde im Konzert-Zelt auf dem Hurricane 2009 stand. Eigentlich warteten wir auf eine andere Band, doch irgendwie konnte ich meine Ohren nicht vor der Musik von The Do verschließen. Von der Bühne ging eine gewisse Energie aus, von der ich selbst in der letzten Reihe etwas spüren durfte. Die melancholisch angehauchten Lieder haben trotz, oder gerade weil sie diese ganz besondere Stimmung haben, eine besondere Wirkung auf mich. Wie vielleicht in anderen Artikeln deutlich wurde, muss mich die Musik mitreißen, damit ich ihr Gutes abgewinnen kann. The Do hat es mal wieder geschafft.

Ihre Musik hat mich zum genauen Hinhören und zum Träumen gebracht, obwohl die doch rauszuhörende Indie-Richtung kein Freund von mir ist. Es hört sich nach mehr an, als nach einfachem Pop. Das könnte an den Texten liegen, die die finnische Gruppe mit ihrer leichten aber trotzdem nicht einfachen Musik umtönen. Oder aber an der Abwechslung zwischen Spaß, Melancholie, Verliebt sein usw. Lautes und auch leises Hören ist hier zu empfehlen. Zwischendurch, in kleinen Momenten hat mich die Stimme der Sängerin ein wenig genervt. In den hohen Tönen kommt sich ab und zu leicht quäkig rüber, was allerdings nicht an der Ästhetik des Albums rüttelt. Fazit: Schlicht und Schön.

Zum weiterlesen gibt es diesmal ein Interview auf stylespion.de und weitere Berichte über The Do auf 78s.ch, sonic-reducer.de, lesmads.de und mainstage.de.

Hier die Playlist:

1. In My Box
2. Playground Hustel
3. At Last!
4. On My Shoulders
5. Song For Lovers
6. The Bridge Is Broken
7. Stay (Just A Little Bit More)
8. Unissasi Laulelet
9. Tammie
10. Queen Dot Kong
11. Coda
12. Searching Gold
13. Whe Was I Last Home
14. Travel Light
15. Aha

Cover "The Do - A Mouthful"

Cover "The Do - A Mouthful"

The Kooks – Konk Special Limited Edition (Album)

Montag, 27. April 2009

Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an ein Album einer Indie-Band getraut. Und mit diesem Album habe ich anscheinend genau das richtige erwischt.

Gleich das dritte Lied ließ mich aufhören. “Mr. Maker” erinnerte mich stark an die Beatles. Der Gesang und die Klatsch-Elemente kommen ihnen schon sehr nah. Hier also das erste große Lob. Denn die Beatles sind unverkennlich eine der ersten “Rock”-Bands, die mit ihrer Musik  nicht ohne Grund großen Erfolg hatten. Eine kleine Einschränkung ist bei den ersten Lieder allerdings geboten. Oft ist der mich so nervende typische Indie-Beat zu finden. Zum Beispiel immer die gleiche Takt-Betonung. Aber wie gesagt nur eine kleine Einschränkung. Was mir auch gefällt ist die Stimme des Sängers. Die klingt auf diesem Album bei einigen Liedern leicht verschnupft, allerdings auf sympathische Weise :-D Und in “Tick Of Time”, einem meiner absoluten Lieblinge auf dem Album, scheint sein Husten wirklich auf eine Erkältung hinzuweisen ;-) . Ansonsten gefällt mir an diesem Lied besonders, dass es scheint, als sei es nicht bearbeitet oder durch irgendwelche elektronischen Elemente verstärkt. Durch die positive Stimmung, bringt es mich immer zum Lächeln.

Alles in Allem ist es doch ein sehr abwechslungsreiches Album, dass man auch gut hören kann, wenn man von Indie eigentlich die Nase voll hat. Klingt verrückt, ist aber so…

Auch eine Meinung hat 78s.ch, spex.de, mainstage.de und now-on.at.

Hier noch die Playlist:

1. See The Sun
2. Always Where I Need To Be
3. Mr. Maker
4. Do You Wanna
5. Gap
6. Love It All
7. Stormy Weather
8. Sway
9. Shine On
10. Down To The Market
11. One Last Time
12. Tick Of Time
13. All Over Town
14. Watching The Ships Roll In
15. Eaten By Your Lover
16. No Longer
17. Fa La La
18. Nothing Ever Changes
19. By My Side
20. Hatful Of Love
21. See The Sun (Alternate Version)
22. Brooklyn (Home Demo)

Und das Cover:

The Kooks auf dem Cover zu Konk

The Kooks auf dem Cover zu Konk

The Ting Tings – We Started Nothing (Album)

Sonntag, 15. Februar 2009

Ach was für ein Name und was für ein tolles Album… Selbst meine Mutter mag es :-D Einfach nur super Gute-Laune-Musik zum Tanzen und Spaß haben. Man kann nicht still sitzen, wenn man diese Band hört.  Und diese tolle Stimmung wird mit den einfachsten Mitteln erzeugt: fähige Musiker und ein geiler Beat.

Negatives gibt es zu diesem Album kaum zu sagen. Eventuell kann einem die Stimme der Sängerin ab einem bestimmten Zeitpunkt auf die Nerven gehen. Aber ich finde, dass das durch die Vielfalt an Liedern wieder wett gemacht wird. Ein Album, dass nicht nur Tanz-Lieder, z.B. That´s Not My Name, sondern auch schöne Musik einfach zum Zuhören bietet, z.B. Traffic Light.

Alles in Allem wieder ein sehr empfehlenswertes Album, zu dem ich allen rate, die keine Lust mehr auf Depri-Rock haben… Ein Hoch auf die Ting Tings!

Viele positive Meinungen hab ich noch von Agent Smith, Herr Salami und im Mixtapemagazin. Und was ist das? Nein, 2 Bloggern gefällt es tatsächlich nicht. Mucke.wordpress.com und messitschbyburns.de. Kein Problem, jeder hat eine andere Meinung zum Album. Ich finde es jedenfalls klasse.

Hier die Playlist:

1. Great DJ
2. That’s Not My Name
3. Fruit Machine
4. Traffic Light
5. Shut Up And Let Me Go
6. Keep Your Head
7. Be The One
8. We Walk
9. Impacilla Carpisung
10. We Started Nothing

Das Cover von The Ting Tings - We started nothing

Das Cover von The Ting Tings - We started nothing