Archiv für August 2009

The Do – A Mouthful

Mittwoch, 19. August 2009

The Do kam in mein Leben, als ich müde im Konzert-Zelt auf dem Hurricane 2009 stand. Eigentlich warteten wir auf eine andere Band, doch irgendwie konnte ich meine Ohren nicht vor der Musik von The Do verschließen. Von der Bühne ging eine gewisse Energie aus, von der ich selbst in der letzten Reihe etwas spüren durfte. Die melancholisch angehauchten Lieder haben trotz, oder gerade weil sie diese ganz besondere Stimmung haben, eine besondere Wirkung auf mich. Wie vielleicht in anderen Artikeln deutlich wurde, muss mich die Musik mitreißen, damit ich ihr Gutes abgewinnen kann. The Do hat es mal wieder geschafft.

Ihre Musik hat mich zum genauen Hinhören und zum Träumen gebracht, obwohl die doch rauszuhörende Indie-Richtung kein Freund von mir ist. Es hört sich nach mehr an, als nach einfachem Pop. Das könnte an den Texten liegen, die die finnische Gruppe mit ihrer leichten aber trotzdem nicht einfachen Musik umtönen. Oder aber an der Abwechslung zwischen Spaß, Melancholie, Verliebt sein usw. Lautes und auch leises Hören ist hier zu empfehlen. Zwischendurch, in kleinen Momenten hat mich die Stimme der Sängerin ein wenig genervt. In den hohen Tönen kommt sich ab und zu leicht quäkig rüber, was allerdings nicht an der Ästhetik des Albums rüttelt. Fazit: Schlicht und Schön.

Zum weiterlesen gibt es diesmal ein Interview auf stylespion.de und weitere Berichte über The Do auf 78s.ch, sonic-reducer.de, lesmads.de und mainstage.de.

Hier die Playlist:

1. In My Box
2. Playground Hustel
3. At Last!
4. On My Shoulders
5. Song For Lovers
6. The Bridge Is Broken
7. Stay (Just A Little Bit More)
8. Unissasi Laulelet
9. Tammie
10. Queen Dot Kong
11. Coda
12. Searching Gold
13. Whe Was I Last Home
14. Travel Light
15. Aha

Cover "The Do - A Mouthful"

Cover "The Do - A Mouthful"

Gossip – Music For Men (Album)

Dienstag, 04. August 2009

Ein Freund sagte einmal über Gossip:

“Das ist die Band mit der kleinen wütenden Dicken. Die hat immer so eine gewisse Aggressivität in der Stimme…”

Ich konnte mir darunter nix vorstellen. Also hörte ich mir Gossip an. Und ich muss sagen ich bin begeistert!

Die Frau ist klein, dick und anscheinend oftmals auch wütend. Nur dass sich ihre Stimme in meinen Ohren nicht aggressiv anhört, sondern sehr energiegeladen. Es ist wirklich ein Album, dass man sehr laut hören kann ohne leiser drehen zu wollen. Die Energie springt praktisch auf einen über und man kann  nicht still sitzen und will am liebsten laut mitsingen. Allerdings ist es bei der Stimmgewalt der Sängerin Beth Ditto kein leichtes Ding. Sie klingt manchmal so verrückt, wie die Bilder die man findet, wenn man nach dieser Band sucht.

Ich weiß gar nicht wie ich das Album beschreiben soll. Wirklich. Seit langem mal wieder ein Album, dass man so richtig laut hören MUSS und das einem so schnell nicht langweilig wird. Anhören, tanzen, mitsingen, mitgehen und mitgerissen werden… Die Mischung aus Rock, Alternativ und Punk überzeugt!

Eine Kaufempfehlung sprechen auch Chrissie, Walter, Dr. Love, Tobias und Sebastian aus.

Und hier noch die Tracks des Albums:

1. Dimestore Dimand
2. Heavy Cross
3. 8th Wonder
4. Love Longe Distance
5. Pop Goes The World
6. Vertical Rhythm
7. Men In Love
8. For Keeps
9. 2012
10. Love And Let Love
11. Four Letter Word
12. Spare From The World

Cover:

Cover von "The Gossip - Music For Men"

Cover von "Gossip - Music For Men"