Archiv für April 2009

The Kooks – Konk Special Limited Edition (Album)

Montag, 27. April 2009

Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an ein Album einer Indie-Band getraut. Und mit diesem Album habe ich anscheinend genau das richtige erwischt.

Gleich das dritte Lied ließ mich aufhören. “Mr. Maker” erinnerte mich stark an die Beatles. Der Gesang und die Klatsch-Elemente kommen ihnen schon sehr nah. Hier also das erste große Lob. Denn die Beatles sind unverkennlich eine der ersten “Rock”-Bands, die mit ihrer Musik  nicht ohne Grund großen Erfolg hatten. Eine kleine Einschränkung ist bei den ersten Lieder allerdings geboten. Oft ist der mich so nervende typische Indie-Beat zu finden. Zum Beispiel immer die gleiche Takt-Betonung. Aber wie gesagt nur eine kleine Einschränkung. Was mir auch gefällt ist die Stimme des Sängers. Die klingt auf diesem Album bei einigen Liedern leicht verschnupft, allerdings auf sympathische Weise :-D Und in “Tick Of Time”, einem meiner absoluten Lieblinge auf dem Album, scheint sein Husten wirklich auf eine Erkältung hinzuweisen ;-) . Ansonsten gefällt mir an diesem Lied besonders, dass es scheint, als sei es nicht bearbeitet oder durch irgendwelche elektronischen Elemente verstärkt. Durch die positive Stimmung, bringt es mich immer zum Lächeln.

Alles in Allem ist es doch ein sehr abwechslungsreiches Album, dass man auch gut hören kann, wenn man von Indie eigentlich die Nase voll hat. Klingt verrückt, ist aber so…

Auch eine Meinung hat 78s.ch, spex.de, mainstage.de und now-on.at.

Hier noch die Playlist:

1. See The Sun
2. Always Where I Need To Be
3. Mr. Maker
4. Do You Wanna
5. Gap
6. Love It All
7. Stormy Weather
8. Sway
9. Shine On
10. Down To The Market
11. One Last Time
12. Tick Of Time
13. All Over Town
14. Watching The Ships Roll In
15. Eaten By Your Lover
16. No Longer
17. Fa La La
18. Nothing Ever Changes
19. By My Side
20. Hatful Of Love
21. See The Sun (Alternate Version)
22. Brooklyn (Home Demo)

Und das Cover:

The Kooks auf dem Cover zu Konk

The Kooks auf dem Cover zu Konk

Rise Against – Appeal to Reason (Album)

Montag, 27. April 2009

Die charakterstarke Stimme von Frontmann Tim McIlrath prägt die Musik von Rise Against. Dazu den glasklaren und lauten Sound und fertig sind 13 starke Rocksongs.

Sozialkritische Texte sind in kraftvollen und melodischen Songs verpackt. Besonder gut gelungen ist “Re-Education (Through Labor)” und “Entertaiment”. Überzeugt hat mich auch die Abwechslung auf dem Album und den Einfallsreichtum der Band. “Kotov Syndrome” verändert sich stetig, “To Strength go on” hat geniale Tempowechsel. Appeal to Reason ist ein rund um gelungenes Rock-Album und kann jedem Punk/Harcore/Rock-Fan ohne Einschränkungen empfohlen werden.

Die Playlist:

1. Collapse (Post-Amerika)
2. Long Forgotten Sons
3. Re-Education (Through Labor)
4. The Dirt Whispered
5. Kotov Syndrome
6. From Heads Unworthy
7. The Strength To Go On
8. Audience Of One
9. Entertainment
10. Hero Of War
11. Savior
12. Hairline Fracture
13. Whereabouts Unknown
14. Historia Calamitatum

Das Cover:

Apeal to Reason Cover von Rise Against

Apeal to Reason Cover von Rise Against

The Withe Stripes – Elephant (Album)

Freitag, 10. April 2009

Und wieder ein altes Album, über das es sich zu schreiben lohnt! Spätestens ab der WM 2006 sollte jeder zumindest den Gitarren-Refrain des Liedes “Seven Nation Army” kennen. Leider hat dieses Lied dadurch einen leichten Nerv-Faktor bekommen. Schade, denn es ist eines der besten des Albums. Doch keine Angst, hört man es sich richtig laut an, kann man wieder Gefallen an der Einfachheit des Songs finden. Denn gerade das Minimalistische der Musik von “The Withe Stripes” macht sie zu etwas Bemerkenswertem.

Wenn man bedenkt, dass es sich bei der Band nur um zwei Menschen handelt, ist das Ergebnis schon irgendwie beeindruckend.  Reduziert auf z.B. Gitarre und Gesang, wie in “You´ve Got Her In Your Pocket” oder etwas härter mit Schlagzeug und Bass, wie in “The Hardest Button To Butten”, macht es einfach Spaß dieses Album zu hören. Für jede Gelegenheit sind ein zwei Lieder dabei, die mich auf jeden Fall überzeugt haben.

Auch hier: Anschaffung lohnt sich. Auch wenn es schon neuere Sachen von den Strips gibt, ist dieses Album mein Tipp. Wer erinnert sich nicht an die EM zurück, als der Song “Seven Nation Army” zu dem EM-Hit wurde.

Noch die Playlist:

1. Seven Nation Army
2. Black Math
3. There’s No Home for You Here
4. I Just Don’t Know What to Do With Myself
5. In the Cold, Cold Night
6. I Want to Be the Boy to Warm Your Mother’s Heart
7. You’ve Got Her in Your Pocket
8. Ball and Biscuit
9. Hardest Button to Button
10. Little Acorns
11. Hypnotize
12. Air Near My Fingers
13. Girl, You Have No Faith in Medicine
14. It’s True That We Love One Another

Und noch das Cover:

Cover zu Elephant von den White Stripes

Cover zu Elephant von den White Stripes

Beatsteaks – Smack Smash (Album)

Freitag, 10. April 2009

Ja dieses Album ist mir glücklicher Weise mal wieder in die Hände gefallen. Und ich muss sagen, es war und ist immer noch eine gute Investition gewesen sich dieses Album zu kaufen.

Für mich ist es eines der besten Rock-Platten, die ich besitze. Jedes Lied strotzt vor Energie und das ist eines der wichtigsten Kriterien für Rock- bzw. Punk-Musik. Vor allem ist das Anhören eine sehr willkommene Abwechslung zum Indie-Rock, der momentan auf Hochtouren ist.

Neben den Singles “Hello Joe”, “Hand in Hand” und “I don´t care as long as you sing” bin ich sehr begeistert von “Monster”. Abgesehen von dem ehr mittelmäßigen Text, finde ich die Melodie, den Beat und mal wieder die Energie klasse. Obwohl ich sonst nicht sooooo sehr auf harten Punk und Rock Mucke stehe, hat es mir dieses Album echt angetan.

Also falls ihr es mal in irgendeinem CD-Ausverkauf findet, rate ich euch zuzuschlagen! Echt hörenswert!

Playlist:

1. Big Attack
2. Vision
3. Ain’t Complaining
4. Hello Joe
5. Hand In Hand
6. Monster
7. Everything
8. I Don’t Care As Long As You Sing
9. Atomic Love
10. Loyal To None
11. What’s Coming Over You
12. My Revelation

Und noch das Cover:

Das Cover zu Smack Smash von den Beatsteaks

Das Cover zu Smack Smash von den Beatsteaks

Papa Roach – Metamorphosis (Album)

Dienstag, 07. April 2009

Dass Papa Roach eher härtere Rockmusik machen, hört man schon im ersten Lied “Change or Die”. Das Album bleibt aber abwechslungsreich und überzeugt mit Schrei- und Gesangseinlagen von Sänger Jacoby Shaddix. Dabei stechen vor allem “Change or Die” und “Lifeline” heraus. Aber wie es sich für jedes gutes Rockalbum gehört gibt es auch ein paar langsamere Lieder (gelungen ist z.B. “Had enough”).

Textlich hat mich das gesamte Werk Metamorphosis überzeugt. In “Carry Me” geht es um nichts geringeres als die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das Album bietet aber nicht nur Stoff für orientierungslose Teenager, die ihre erste große Liebe verloren haben, in “Hollywood Whore” werden die Paris Hiltons dieser Welt mächtig angegriffen:

Hollywood whore
Passed out on the floor
I’m sorry but the party is over

Aufregung im Vorfeld der Veröffentlichung von Metamorphosis gab es um das Video “Hollywood Whore”. In Deutschland darf dieses nämlich nicht gezeigt werden. Mehr Infos darüber hier, hier und hier.

Playlist:

1. Days Of War
2. Change Or Die
3. Hollywood Whore
4. I Almost Told You That I Loved You
5. Lifeline
6. Had Enough
7. Live This Down
8. March Out Of The Darkness
9. Into The Light
10. Carry Me
11. Nights Of Love
12. State Of Emergency

Und noch das Cover:

Das Cover zu Metamorphosis von Papa Roach

Das Cover zu Metamorphosis von Papa Roach