Archiv für März 2009

Flogging Molly – Float (Album)

Sonntag, 29. März 2009

Flogging Molly ist ein echter Geheimtipp für alle, die in ihrere Musiksammlung unendlich viele Rock/Punk-Alben und Lust auf etwas Neues haben. Erfrischend anders ist nämlich der Sound der 5 Jungs, die irische Folklore mit Punk-Musik kreuzen.

Auf dem neusten Album “Float”, das allerdings schon Anfang 2008 in Deutschland erschienen ist, sind 11 klasse Songs, die mit Folk-Gitarre, Mandoline, Banjo, Akkordeon, Fiddle und Tin Whistle für irisches Flair sorgen, ohne aber den Höhrer zu nerven. Ganz im Gegenteil: Hört man ein Album von Flogging Molly, dann will man immer mehr und muss sich die anderen 6 Alben auch noch kaufen. Die Mischung aus gutem Rock und irischen Elementen ist großartig arrangiert und wirkt in keinem einzigen Lied unpassend.

Besonders Live überzeugen Flogging Molly. Ein Freund von mir (Gruß an Philip an dieser Stelle) hat schon mehrere Konzerte der Band besucht und war jedes Mal mehr als begeistert. Zahlreiche positive Konzert- und Festivalberichte bestätigen das (onkeltank.de, blubb.delpozo.at, frauflinkwert.blog.de, celtic-rock.de, etc.). Bei Flogging Molly muss es echt abgehen. Laut sebbi.de sind die Jungs auch auf Rock am Ring 2009. Vielleicht schaff ich es endlich auch mal…

Ähnlich begeisterte Reviews finden sich hier und hier.

Die Playlist:

1. Requiem For A Dying Song
2. Paddy’s Lament
3. Float
4. You Won’t Make A Fool Out Of Me
5. The Lightning Storm
6. Punch Drunk Grinning Soul
7. Us of Lesser Gods
8. Between A Man And A Woman
9. On The Back Of A Broken Dream
10. Man With No Country
11. The Story So Far

Und noch das Cover:

Das Cover von Flogging Molly zu Float

Das Cover von Flogging Molly zu Float

Estelle – Shine (Album)

Samstag, 14. März 2009

Dieses Album kam mir durch Zufall in die Finger. Und da ich “American Boy” ziemlich tanzbar und gut hörbar fand, hab ich einfach mal rein gehört und wurde ziemlich überrascht.

Mal wieder bestätigt sich, dass man einen Künstler wirklich erst beurteilen sollte, wenn man sich seine Alben anhört. Bei Estelle ging ich davon aus, dass sie, wie alle anderen RnB-Sängerinnen, ein dementsprechendes Album herausbringt. Doch dieses stimmt nur im weitesten Sinne. Das Album ist geprägt von Vielseitigkeit und es mach Spaß es zu hören. Beeinflusst von Gospel, Rap und ner guten Portion Soul hat diese Platte echt was zu bieten. Nur einige Lieder klingen für mich wie die komerzielle RnB Mucke. Alle anderen haben jeweils eine kleine Besonderheit. Ebenso ist es eines der fröhlichsten und unbeschwertesten Alben, die ich in letzter Zeit gehört habe. Ich bin echt gespannt, ob Estelle die (ein Glück) nicht übertriebene Neuartikeit ihrer RnB-Musik weiterhin verfolgt. Also her mit dem neuen Album… Das soll übrigens dieses Jahr raus kommen.

Weiterlesen könnt ihr auf visualblog.de, musik-magazin.blog.de und musik.germanblogs.de. Tolles Interview mit Estelle gibts im nellomag.de und schaut euch mal den Blog zur Seite an. Echt schön gemacht.

Hier die Playlist:

1. Wait a Minute (Just a Touch)
2. No Substitute Love
3. American Boy
4. More Than Friends
5. Magnificent
6. Come Over
7. So Much Out the Way
8. In the Rain
9. Back in Love
10. You Are
11. Pretty Please (Love Me)
12. Shine

Estelle auf dem Cover von Shine

Estelle auf dem Cover von Shine

Razorlight – Slipway Fires (Album)

Dienstag, 10. März 2009

Laut Wikipedia machen Razorlight Musik aus dem Genre Indie-Rock und Britpop. Für mich ist es einfach nur Pop, und Pop kann mich selten überzeugen. Razorlight haben es aber geschafft. Nach dem x-ten Durchhören steht mein Urteil fest: Hörenswertes Album!

Besonders die Lieder “You and the Rest”, “North London Trash” und “Burberry Blue Eyes” überzeugen mit simplem, aber eingängigen Beat und vermitteln auch eine eher positive Stimmung. Ich hab vorher noch nie ein Album von Razorlight gehört, kann es also nicht mit anderen Alben der Band vergleichen, bin aber positive überrascht von der Platte. Der kommerzielle Erfolg der Indie-Band ist mit dem derzeitigen Platz 3 in den deutschen Album-Charts (Stand 10.03.09) jedenfalls unumstritten.

Gute Songs attestiert auch bumbanet.de, linksabbieger und viele Punkte vergibt indigoidian.de . Eher kritische Töne dagegen auf whitetapes.de.

Hier noch die Playlist:

1. Wire to Wire
2. Hostage of Love
3. You and the Rest
4. Tabloid Lover
5. North London Trash
6. 60 Thompson
7. Stinger
8. Burberry Blue Eyes
9. Blood for Wild Blood
10. Monster Boots
11. The House

Und natürlich noch das Cover:

Razorlight auf dem Cover von "Slipway Fires"

Razorlight auf dem Cover von Slipway Fires