Archiv für Dezember 2008

Pink – Funhouse (Album)

Dienstag, 30. Dezember 2008

Die stimmenbegabte Pink brachte dieses Album heraus, ohne den größten Beweggrund für die meisten Songs zu verbergen: die Trennung von ihrem Mann. Dieses Ereignis prägt meiner Meinung nach das gesamte Album. Die Abrechnung mit der Vergangenheit wird deutlich. Dieses erkennt man auch an der ersten Single-Auskopplung “So What”. In einem Interview sagte Pink, dass man trotz schlechter Zeiten Spaß haben könne und müsse und dieses in ihrem Album eine weitere Inspiration gewesen sei. Dieser “Spaß” ist meiner Meinung nach nicht zu erkennen.

Der Großteil der Lieder hat einen nachdenklichen und bzw. oder schmerzhaften Mitklang, der sich komplett durch das ganze Album zieht. Auch nach mehrmaligen Hören konnte ich diesen Eindruck nicht loswerden. Darunter leiden gerade die “Fun”-Lieder. Sie klingen unterschwellig nach einer frustrierten Frau, die krampfhaft versucht ihren Kummer durch Spaß zu vergessen. Kurz gesagt: die Lieder klingen aufgesetzt und energielos. Dem entgegen strotzen die langsameren Songs von Gefühlen und bringen diese nachvollziehbar und hineinversetzbar rüber.

Das Singen von nachdenklichen Lieder liegt Pink meiner Meinung nach mehr, da sie hier ihre stimmlichen Qualitäten eindrucksvoll beweisen kann. Da sie sich (LEIDER) für die Pop-Rock-Richtung entschieden hat, bleiben ihr, wie auch schon in den Alben zuvor, nur diese Lieder, um ihr Können zu beweisen. Hätte ich einen Wunsch frei, würde Pink endlich mehr in die Rock-Richtung gehen, da ich finde, dass es an der Zeit ist etwas Neues und ich denke auch für sie Passenderes auszuprobieren.

Mehr Rezensionen gibt es hier und hier. Übrigens kommt Pink 2009 nach Deutschland. Daten für die Funhouse Tour 2009 findet ihr auf diestollis.de und stageblog.de.

Playlist:
1. So What
2. Sober
3. I Don’t Believe You
4. One Foot Wrong
5. Please Don’t Leave Me
6. Bad Influence
7. Funhouse
8. Crystal Ball
9. Mean
10. It’s All Your Fault
11. Ave Mary A
12. Glitter in the Air

Das Cover zu Pink - Funhouse

Das Cover zu Pink - Funhouse

Die Toten Hosen – In aller Stille (Album)

Sonntag, 07. Dezember 2008

Nachdem ich das Album gehört habe, war mir sofort klar, welche Textzeile diese Werk am Besten beschreibt.

Am Anfang war der Lärm und
dieser Lärm hört niemals auf.
Am Tag als der Herr uns schuf da
hat er uns in Lärm getaucht.

So singt es Campino im ersten Lied “Strom”. Das ganze Album hindurch ist es richtig laut und die Alt-Rocker von den Toten Hosen haben sich mit diesem Album wieder mal selbst übertroffen. Alle 13 Songs kann man als richtig guten deutschen Rock bezeichnen, kein einziges fällt aus der Reihe. Ein rundum gelungenes Album, was mir richtig gut gefällt. Die Zeit des Wartens hat sich auf jeden Fall gelohnt! “In aller Stille” ist eines der besten Rockalben 2008.

Fundierte Meinungen gibt es auch noch bei den 3 Bewohnern der Erde (klasse Beitrag, hier wird sogar ein kleines Fazit zu jedem Lied geschrieben), bei fab (laaanges aber gutes Review) und bei bestblog.de (der das Album nicht ganz so gut findet). Achso und das Video zur der ersten Single-Auskopplung “Strom” gibts auf sevenload.de.

Hier die Playlist:

1. Strom
2. Innen alles neu
3. Disco
4. Teil von mir
5. Auflösen
6. Leben ist tödlich
7. Ertrinken
8. Alles was war
9. Pessimist
10. Wir bleiben stumm
11. Die letzte Schlacht
12. Tauschen gegen dich
13. Angst

Das Cover von den Toten Hosen - In Aller Stille

Das Cover von den Toten Hosen - In Aller Stille